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Hier ist eine Zusammenstellung von Besuchern unserer Seminare und Mitarbeitern von Organisationen, die wir begleitet haben:

"Soziokratie macht es möglich auch in größeren Gruppen entscheidungsfähig zu bleiben, ohne dass sich jeder einzelne übergangen fühlt. Ich freue mich daher sehr darauf, diese Organisationsform bei uns zu integrieren. Sie entspricht unserer Art gemeinschaftlich innovativ zu denken."
Moritz Gekeler, WhyNot, Begleitung

"Mit Christians Workshop zur Soziokratie hat sich mir eine spannende Organisationsform eröffnet. Sie ermöglicht es, Meinungsunterschiede als Ressource statt als Problem zu begreifen. Integration, Informationsfluss aber auch Effizienz scheinen mir hier in einem guten Gleichgewicht zu sein. Für ein innovatives Unternehmen ist dies die richtige Kultur. Ohne einen guten Workshop und Christian als beharrlichen Moderator hätte ich dieses Potential kaum begreifen können."

Ludwig Kannicht, WhyNot, Begleitung

"Mit Soziokratie zählen nun nur noch Argumente, keine Stimmen! Vor allem aber betont die Soziokratie, dass das Ausprobieren und Testen von Entscheidungen sowie Lernen aus Fehlern zum alltäglichen Geschäft gehört! All dies führte bei uns zu einer sehr positiven und offenen Kultur, bei der sich jeder einbringen WILL und KANN, und somit motivierend für alle wirkt! Genau die richtige Kultur also, um neue Ideen und ein dynamisches Unternehmen zu fördern."

Friedrich Große Dunker, WhyNot, Begleitung

"Es war wichtig zu verstehen, dass Soziokratie eben nicht bedeutet, dass jeder hier und da ein bisschen mitentscheidet, sondern vielmehr eine Art von klar strukturierter Gerechtigkeit anstrebt. Damit hat sie das Potential, Gemeinschaften handlungsfähig zu machen und gleichzeitig zu vermeiden, dass gute Ideen aufgrund von starren Hierarchien versickern. Gerade für Gemeinschaften, die das kreative Potential jedes Einzelnen ausschöpfen wollen, ist diese Organisationsform sehr spannend."

Johannes Meyer, WhyNot, Begleitung

"Hallo Christian Rüther,
Es ist mir wirklich ein Bedürfnis eine Stellungnahme darüber abzugeben, wie ich die Entwicklung des „Runder Tisch Grundeinkommen“ erlebt habe.
Das erste von Dir moderierte Treffen war noch etwas ungewohnt, obwohl ich mit ähnlichen Methoden auch vorher schon Kontakt hatte.
Im Laufe der weiteren Treffen haben sich für mich klar die Vorteile der soziokratischen Methode gezeigt. Die Treffen wurden effizienter, kürzer und weniger ermüdend. Die Vorgangsweise ist bedächtig und respektvoll, aber im Endeffekt schneller als eine gehetzte Abwicklung. Der Zusammenhalt in der Gruppe erscheint mir gestärkt.
Du hast beeindruckende persönliche Eigenschaften gezeigt: Stärke, Durchblick, Aufnahmefähigkeit, Gespür und Geduld. Für mich ist auch klar geworden, dass Du sehr gut für diese Tätigkeit ausgebildet bist, sich aber auch wirklich Deine dahinter liegende Einstellung zeigt – dies verleiht Dir ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit.
Es ist wirklich ein Vergnügen an einem von Dir geleiteten Treffen teilzunehmen und es hat mir auch persönlich viel gebracht.
Ich fühle mich ermuntert, mich mehr mit diesem Ansatz zu beschäftigen."

Waltraud Engl, Runder Tisch Grundeinkommen, Begleitung

"Christian Rüther hat aus meiner Sicht die Gesprächsleitung des Runden
Tisches Grundeinkommen auf Basis der Soziokratie ausgezeichnet übernommen.
Sowohl die Erklärung des Ansatzes als auch die praktische Begleitung waren klar und zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar.
Dabei zeigte sich immer wieder die Fähigkeit, Konfliktpotential durch gezieltes, sachliches Fragen zu entschärfen. Auch die jeweilige "Rückführung" zum jeweils besprochenen Thema konnte er durch klare, sachliche Formulierung bewerkstelligen, auch wenn ich es gerne ab und zu bei manchen "Plaudertaschen" früher gesehen hätte.
Weiters zeichnet sich Christian Rüther dadurch aus, Gruppenmeinungen
kurz und prägnant zusammenfassen zu können bzw. sehr gut aus schwerwiegenden Einwänden gangbare neue Wege aufzuzeigen.
Insgesamt glaube ich, daß er der Gruppe durch seine Gesprächsleitung
zeigen konnte, daß durch den gefundenen Konsent der möglicherweise
als langwierig empfundene Prozeß (man hat ja keinen Vergleich) mehr
als gerechtfertigt ist. Dies führt auch dazu, daß daraus auch der Wille erwächst, weiter den soziokratischen Weg zu gehen."

Werner Grosinger, Runder Tisch Grundeinkommen, Begleitung

"
Ich hatte die Gelegenheit, an einigen Diskussionsrunden teilzunehmen, die von Christian Rüther auf soziokratischer Basis geleitet wurden. Die besonders beeindruckenden Merkmale waren: Ein Gewinn an Klarheit bei den Zielen und deren Erreichung, Effizienzgewinne in Diskussionen, eine Stärkung des Zusammenhaltes der Gruppe auch bei divergierenden Meinungen und ein Zuwachs an Vertrauen.
Diese Fortschritte sind nicht nur dem soziokratischen Modell geschuldet, sondern vor allem einer Person, die über ein hohes Wissen und Kompetenz bei der Umsetzung des Modells in einer sehr heterogenen Gruppe hat: Christian Rüther.
Dafür herzlichen Dank!"

Ing. Dietmar Köhler, Runder Tisch Grundeinkommen, Begleitung


"Mit Hilfe Christians Moderation und der Soziokratie war es möglich, eine umfangreiches Sitzungsprogramm innerhalb eines Tages umzusetzen. Dabei waren einige wichtige und komplexe Entscheidungen zu treffen, u.a. ein Vorstands- und KoordinatorInnenteam zu wählen. Mit Hilfe der soziokratischen Methoden konnten wir diese Prozesse rasch und konfliktfrei umsetzen. Ganz wesentlich war auch Christians Fähigkeit, die vielen Punkte der zu umfangreichen Agenda nach Wichtigkeit zu sortieren und ihren Zeitaufwand einzuschätzen, durch die wir es geschafft haben, alle wichtigen Entscheidungen zu treffen. Ich hätte im Vorhinein nie geglaubt, dass wir das alles schaffen, und bin mit einem sehr zufriedenen Gefühl aus der Sitzung gegangen."
DI Dr. Mirko Javurek, Keimblatt Ökodorf , Begleitung

"Die Soziokratie habe ich als sehr wirkungsvolle Methode erlebt, wie Menschen ein gemeinsames Ziel kraftvoll verfolgen und erreichen können. Die tausenden Entscheidungen, die bei jedem Schritt getroffen werden müssen, brauchen das Commitment aller, um auch mitverantwortet werden zu können. Niemanden mehr zu überstimmen entspricht meiner Vision einer `Konsensgesellschaft`. Im zukünftigen Zeitalter der Kooperation werden wir nicht mehr die Bedürfnisse der Minderheiten `überstimmen` können ohne uns selbst zu schaden. Das Mehrheitsprinzip war das Diktat der Einen über die Anderen. Mit der Soziokratie gibt es keine Verlierer mehr, sondern nur noch Menschen deren Ideen gehört und deren Bedenken als wichtige Informationen berücksichtigt wurden. Das schafft ein enormes Potential für die Problemlösungen.  Auf diese Art gefundene Lösungen führen zu Solidarität und Mitverantwortung aller Betroffenen. Sie werden zu Beteiligten in eigener Sache, was ihre Selbstverantwortung stärkt und auch ihre Kooperationsbereitschaft.
Ich bin durch die Prozessbegleitung von Christian zu einer begeisterten Anwenderin des Ansatzes geworden. Weil wir erlebt haben dass sie funktioniert, haben wir sie auch in die Statuten unserer Ökodorf-Genossenschaft einfließen lassen. Dort gibt es nur noch das Konsent-Prinzip bei den Grundsatzbeschlüssen, weil wir erfolgreich alle Einwände als Verbesserungsvorschläge betrachten, die uns weiterbringen wenn wir sie uns genauer anschauen. `Gegenstimmen` werden dabei in Ressourcen verwandelt. Der frühere `Gegner` im Konkurrenzparadigma ist zum Partner geworden, mit dem zu kooperieren uns allen nützt!"

Barbara Strauch, Keimblatt Ökodorf, Begleitung


"Also das Thema Soziokratie hat nun einen Stellenwert und Platz in unserer Organisation gefunden!
Meine Begeisterung und Überzeugung von der Soziokratie ist darauf begründet, dass sie für mich - schlicht weg gesagt - die menschlichste und ehrlichste Methode im Umgang von Menschen darstellt, dass durch diese Methode Mitarbeiter miteinander Beschlüsse fassen können, gleichberechtigt beteiligt sind an der Erfüllung der Mission des Unternehmens, unabhähngig ihrer Herkunft, der Funktion und des Geldbeutels. Da wir es bei unserer Tätigkeit in unserem Unternehmen ausschließlich mit Menschen zu tun haben, ist es sehr wichtig, auf die Zufriedenheit und des sich Wohlfühlens in der Firma zu achten, egal ob es sich um einen Mitarbeiter oder einen zu Betreuenden handelt."
B. Hildebrandt, stellv. Leiterin einer Einrichtung für schwererziehbare Jugendliche, Einführungsseminar

"Lieber Christian,
vielen Dank noch einmal für das sehr gut gelungen Einführungsseminar zur Soziokratie. Dass diese Bildungsveranstaltung ihren Namen auch verdient hat, mache ich daran fest, dass ich mich nach diesen zwei Tagen echt gefordert fühlte. Voller Ideen und neuer Kraft geht es nun an die Implementierung.
Dank auch an die Mitlernenden und Pieter "

Michael Hunger, Einrichtung für schwererziehbare Jugendliche, Einführungsseminar

"Ich habe im Dezember 2009 an einem 2-tägigen Einführungsseminar in die Soziokratie bei Christian Ruether in München teilgenommen. Das Seminar hat mich sehr begeistert, erfüllt und motiviert:
* Das Organisationsmodell wurde prägnant und nachvollziehbar vermittelt,
* Den ideologischen Werten des Modells mit der dahinter stehenden Haltung wurde in hohem Masse Rechnung getragen.
* Der Aufbau des Seminars war sehr praktisch ausgerichtet - wir Teilnehmenden hatten jederzeit die Möglichkeit an eigenen praktischen Beispielen unserer Organisationen zu arbeiten und wurden darin begleitet, unterstützt und beraten.
Christian Rüther ist es meiner Meinung nach mit viel Fachwissen, aber auch empathischem Gespür gelungen, in dem Seminar eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxisumsetzung zu vermitteln. Es war immer genügend Platz für intensive Diskussionen, aber auch für humoristische Einlagen und Lachen.
Ich bin selbstständige Organisationsberaterin und mich hat das Seminar inspiriert und motiviert, das Modell der Soziokratie in meiner eigenen Firma zu implementieren, aber auch Teilaspekte mit in meine Beratungspraxis zu integrieren. Ganz sicher werden sich in der praktischen Umsetzung daraus für mich viele Fragen ergeben. Ebenso sicher werde ich diese Fragen in einem Vertiefungsseminar stellen und bearbeiten. Ich freue mich jetzt schon darauf."
Gabi Helmrath, Unternehmensberaterin, Einführungsseminar


"Das Einführungsseminar `Soziokratie` bei Christian Rüther vom Soziokratischen Zentrum Deutschland und Pieter van der Meché hat mich für meine Arbeit als Organisationsberaterin in gemeinnützigen Organisationen inspiriert und intellektuell herausgefordert. In einem angenehmen Mix von Plenum und Kleingruppen konnten wir soziokratische Entscheidungsfindungen schon am ersten Vormittag hautnah erproben und in den 2 Tagen vertieft kennenlernen. In meinen Arbeitsalltag wird die soziokratische Moderation mit der bildformenden, der meinungsformenden und der Konsentrunde intergriert werden und ich bin jetzt schon gespannt, auf das Vertiefungsseminar."
Nicola Kriesel, SOCIUS Organisationsberatung gGmbH, Berlin, Einführungsseminar

"Lieber Christian
Ich möchte mich bei dir ganz herzlich für zwei spannende und informative Seminartage bedanken. Der Besuch und die Auseinandersetzung mit der Soziokratie war mir von Bekannten empfohlen worden, die sich - so wie ich - für Methoden interessieren die Diskussionen und Entscheidungsfindungen in grossen Teams erleichtern können.  Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich bin sehr inspiriert und motiviert wieder nach Hause gefahren. Du hast es meiner Meinung nach sehr gut verstanden, die Inhalte klar zu strukturieren und sehr anschaulich und nachvollziehbar wiederzugeben. Sehr geschätzt habe ich zudem, dass es genügend Raum gab eigene Beispiele und damit zusammenhängende Fragen einzubringen. In verschiedenen Rollenspielen wurde deutlich, dass die Soziokratie effizient partizipative Entscheidungsprozesse unterstützt. 
Ich kann das Seminar sehr empfehlen."
Prof. Dr. Claudia Reusch, Zürich, Schweiz, Einführungsseminar

"Inspiriert und zufrieden bin ich nach dem Soziokratie-Seminar nach Hause gefahren. Ich hab in der kurzen Zeit viel kostbares Wissen über die Soziokratie allgemein bekommen und es gab auch Zeit, um konkret zu schauen, wie wir Soziokratie in unserem Betrieb umsetzen könnten. Christian hat das Seminar sehr engagiert mit viel Klarheit und Humor geleitet. Er war immer offen für unsere Impulse und Rückfragen. Die ausführlichen Unterlagen, die wir erhalten haben, sind aussergewöhnlich umfangreich und hilfreich.
Ich kann dieses Einführungsseminar wärmstens empfehlen!"

Christiane Wenzl, Seminarzentrum Waldhaus Schweiz, Einführungsseminar

"Die Soziokratie zur Selbststeuerung von Organisationen besticht darin, dass sie mit Hilfe einer effizienten Vorgehensweise, auf der Grundlage der Einmütigkeit der Beteiligten und in pragmatischer Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel einen Entscheidungsprozess ermöglicht, der die Mitglieder strukturell ermächtigt als eigenständige Personen im Rahmen ihres jeweiligen Kompetenzbereiches die gemeinsame Zielerreichung mitzugestalten.
Die Seminare `Einführung` und `Vertiefung in die Soziokratie` des Soziokratischen Zentrums geben einen lebendigen Einblick in diese Methode und lassen den Unterschied zu den allgemein verwendeten Vorgehensweisen für die Entscheidungsfindung (autokratisch oder demokratisch) verständlich und erfahrbar werden."

Christian Szalay, Einführungs- und Vertiefungsseminar

"Liebe Isabell, lieber Christian, lieber Pieter!
Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte bei Eurem Einführungs- und Vertiefungsseminar Soziokratie teilzunehmen. Meine Erwartung nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der Soziokratie ist in dieser Seminarwoche absolut erfüllt worden.
Es war sehr inspirierend zu erleben, wie sich Soziokratie`anfühlt`, was durch eine soziokratische Vorgehensweise in einem Entscheidungsprozess
möglich wird und was die Soziokratie als Grundhaltung im Miteinander von Menschen bewirkt. Ich danke auch für die zahlreichen Erfahrungsberichte und Impulse von Euch. Sie motivieren mich, an diesem für mich neuen Thema dranzubleiben, eigene Erfahrungen zu machen und die Soziokratie in meine Arbeit mit Gruppen einfließen zu lassen. Durch die kritische, intensive Auseinandersetzung mit Euch erkenne ich vor allem die große Chance der Soziokratie als Organisationsform in Unternehmen, da sie die Verbindung eines fairen, kooperativen Miteinanders mit ökonomischer Effektivität und Effizienz möglich macht.
Vielen Dank für Eure Inspiration und Begleitung in meinem Lernprozess, wie ich Soziokratie in meinem Wirken umsetzen kann! Danke für Euer Engagement auf uns TeilnehmerInnen mit unseren unterschiedlichen Bedürfnissen einzugehen und dabei den `roten Faden` zu behalten, um die jeweiligen vereinbarten Seminarziele zu erreichen. Und ganz besonders danke für Eure Echtheit!"

Stephanie Grzega, Coach, Mediatorin und Unternehmensberaterin, Einführungs- und Vertiefungsseminar

"Warum mir die Soziokratie gefällt: Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, bin ich als Psychotherapeutin und Projektleiterin auf der Suche nach Methoden, die Menschen gerecht und ehrlich miteinander umgehen lassen, die Projekte nicht immer wieder an dem gruppendynamischen Geschehen und eigenen Verhaltensmustern scheitern lassen. Wenn z.B. nicht „Nein“ gesagt wird, um des „Nein-sagen- willens“, sondern sich jeder und jede überlegen und auch argumentieren muss, warum er/sie „Nein“ sagt. Was mir besonders gut daran gefällt ist die damit verbundene Achtsamkeit auf das eigene Geschehen, und damit eine Bewusstwerdung und Selbstentwicklung angeregt wird.
Ich meine, dass die Soziokratie eine gute Methode ist, um diesen Lernprozess zu fördern und zu unterstützen.
Warum mir die Arbeit von Christian Rüther gefällt:
Kurz und bündig: Weil er g’scheit und herzlich ist und arbeitet. Dieses „und“ ist eine seltene Gabe."

Monika Krampl, Psychotherapeutin, Meditationslehrerin, Projektleiterin
, Einführungs- und Vertiefungsseminar

"Von dem Seminar in Wien habe ich noch in sehr guter Erinnerung, dass es eine angenehme Mischung aus praktischen Übungen, theoretischem Input und Beispielen war und insgesamt eine sehr hohe Informationsdichte hatte. Ich bin jeden Abend erschöpft von all dem Gelernten ins Bett gesunken.
Die Bereitschaft, auf Fragen und Änderungswünsche der Teilnehmer einzugehen, also Soziokratie auch im Seminarablauf zu leben, hat das ganze sehr lebendig werden lassen. Die begeisterten und hoch motivierten Teilnehmer ermöglichten eine Beleuchtung des Themas von allen Seiten und intensiven Austausch auch in den Pausen.
Das Konsentspiel bot im Seminar schon eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Moderation und das soziokratische Wahlverfahren zu erleben und zu üben. Die WG ist zwar ein konstruiertes Setting, trotzdem ist es mir sehr leicht gefallen, in die Rolle eines WG-Bewohners zu schlüpfen und die Wünsche und Einwände zu äußern, die ich vermutlich in den gegebenen Szenarien ganz real hätte. Die Szenarien enthalten unterschiedlich viel Konfliktpotential (was allerdings auch von der Gruppenzusammensetzung abhängt), sodass Moderationen auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen geübt werden können. Selbst im Spiel können echte persönliche Konflikte zutage treten, die vielleicht in der Gruppe schon vorher schlummerten. Die Einhaltung der Gesprächsrunden hilft dann dabei, mit dem Konflikt konstruktiv umzugehen, Missverständnisse auszuräumen, und eine vorläufige Lösung zu finden, mit der eine Weiterarbeit am eigentlichen Thema möglich ist.
In der Firma spreche ich nicht von Konsententscheidungen (mit "t"), sondern präsentiere einfach für den Begriff  "Konsens" die soziokratische Definition und betone den Unterschied zu herkömmlichen Definitionen. Ich glaube, dass das schneller zur Akzeptanz führt.
Ich bin immer wieder begeistert davon, was für einen Unterschied es macht, ein Gesprächsthema mit einer Runde zu eröffnen, in der erstmal jeder gehört wird. Ich habe einige Male erlebt, dass es die Stimmung merklich entspannt und das Verständnis untereinander gefördert hat. Die Struktur von Bildformung - Meinungsformung - Beschlussfassung hilft sehr dabei, langwierige Diskussionen zu vermeiden, weil allen Teilnehmern die wichtigen Informationen vor der Meinungsformung bekannt sind.
Faszinierend war auch für mich, dass in zwei Meetings die Beschlüsse komplett anders ausfielen als ich erwartet hatte. In dem ersten der beiden hat sich die Meinung fast aller Teilnehmer während des Meetings ins Gegenteil umgekehrt. Ich kann mir vorstellen, dass die soziokratische Moderation Synergieeffekte sehr stark fördert.
Die Meetings, die ich nach der soziokratischen Methode gehalten habe, wurden als konstruktiv empfunden.
Wie viel sinnvoller ist es, der Wunsch der Mitarbeiter nach Selbstbestimmung und Einfluss durch Soziokratie zu erfüllen und dafür zu nutzen, die Zusammenarbeit zu verbessern, anstatt sie frustriert mit den Entscheidungen ihrer Chefs leben zu lassen oder zu riskieren, dass sie sich eine neue Stelle suchen."

D.H., Führungskraft im IT-Bereich (zum Einführungs- und Vertiefungsseminar)