Fussnoten

Hier sind alle Fussnoten dokumentiert von meinem Buch „KonsenT-Moderation“ – so ist es leichter, jeweils die Links aufzurufen und sich das online anzuschauen.
Ich überprüfe die Links nicht mehr und wenn es einen toten Link gibt, bitte mir schreiben, dann kann ich das korrigieren.
Die Nummerierung wäre eine Fleißaufgabe, die ich im Moment nicht machen mag. Bis 30 sind sie nummeriert, danach nimmer, weil leider das Kopieren aus Word die Nummer nicht mitnimmt und ich aktuell etwas schreibfaul bin.

[0] Cover-Gestaltung von Stephanie Eberl: www.weckerwerk.de 
Umschlaggrafik Pixabay Foto von Gerd Altmann: https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/

[1] Ich schreibe das „T“ am Ende groß, um immer wieder auf den Unterschied zum KonsenS hinzuweisen – siehe dazu die Gegenüberstellung im Anhang auf S. 263.

[2] Es ist gut, dass Begriffe bei der ersten Nennung definiert werden, daher hier die Kurzdefinition, mehr darüber in dem Kapitel zum KonsenT ab S. 22.

[3] Sowohl die Moderatorin als auch das Team braucht diese Lernerfahrung, dass es funktioniert und die Struktur hilfreich ist. Wir sind das „Diskutieren“ so geübt, dass es fast als „normal“ erscheint. Für eine gelingende Praxis braucht es daher ein Umlernen und immer wieder üben, üben, üben.

[4] Die KonsenT-Moderation kommt aus der Soziokratie, genauer der Soziokratischen Kreisorganisations-Methode (SKM). Mehr dazu im nächsten Kapitel zu den Grundlagen ab S. 18.

[5] Das ist jetzt die Kurzfassung ohne Einwand-Integration, die etwas längere Fassung ist im Kapitel „Umsetzung im eigenen Team“ auf S. 148 zu finden.

[6] Mit Kreis meine ich ein Team, das eine gemeinsame Ausrichtung hat und einen gemeinsamen Verantwortungsbereich, vgl. das Kapitel zum „Kreis“ ab S. 59.

[7] Also am besten ist das Feedback einer erfahrenen Moderatorin, sonst kann auch eine liebevoll-kritische Selbstreflexion helfen. Eine Selbstreflexionsbogen findet sich bei den Checklisten auf S. 188.

[8] Vgl. meine Übersicht zu soziokratischen Schulungsmöglichkeiten im deutschsprachigen Raum auf: https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2021/08/schulungs-beratungsangebote-skm-s3-holakratie-dach.pdf

[9] Das Spiel, einige Youtube-Videos und noch mehr dazu ist hier zu finden: https://www.soziokratie.org/wg-spiel/

[10] Vgl. https://keepthebalance.games/

[11] Ich bin auch käuflich! 😊 Wenn Sie 6-18 Leute zusammenkriegen, können Sie mich engagieren und mithilfe des WG-Spiels zwei Tage lang üben. Das können natürlich auch andere erfahrene Soziokratie-Experten (so mache ich auch Werbung für meine Kolleginnen).

[12] Da gibt es leider wenig dezidierte Angebote derzeit. In den Modulen 1 und 2 des Soziokratiezentrums DACH gibt es einen Teil zur KonsenT-Moderation und auch in dem Soziokratie-Online-Training des Soz-Zentrums in Deutschland.

[13] Vgl. https://soziokratiezentrum.org/unserangebot/ausbildungundzertifizierung/soziokratischer-gespraechsleiterin/

[14] Vgl. https://soziokratiezentrum.de/soziokratie-verstehen/ausbildungsweg/soziokratie%20onlinetraining/ und https://soziokratiezentrum.de/veranstaltungen/

[15] Vgl. www.soziokratielight.org. Ich bin ein Fan vom Recyceln und habe ca. 50% von dem damaligen Buchprojektes als Ausgangspunkt für dieses Büchlein hier wiederverwertet. 

[16] Für wen das böhmische Dörfer sind, der kann die Verwirrung noch etwas genießen und wird im nächsten Kapitel entwirrt, so ich hoffe 😊.

[17] Und stärken das Mindset der Anwenderin!
Vgl. den Quadrant Innen und individuell beim vier Quadranten-Modell von Ken Wilber z.B. https://www.soziokratie.org/elemente/vier-quadranten/

[18] Aber auch das ist wieder nur ein Weg. Man kann auch nur Teile der Abläufe übernehmen oder die Abläufe im Vorfeld anpassen und ausprobieren. Wichtig sind immer wieder Reflexionsschleifen und zumindest Impulse von erfahrenen Anwendern. Es ist tatsächlich nicht so leicht, das einfache Konzept der KonsenT-Moderation wirklich umzusetzen, weil die „alten“ Programmierungen doch sehr nachhaltig wirken. Und „Perfektion“ soll jetzt nicht den inneren „Perfektionisten“ und „Kritiker“ heraufbeschwören. Es war einfach ein halbwegs griffiges Homoioteleuton. H-was? Da musste ich auch erst im Internet nachschauen, also Alliteration für den Hintern, also den Ablaut. Wieder was gelernt 😊.

[19]Das ist jetzt einfach meine persönliche Form des Genderns, eine Freiheit, die ich in einem selbst-publizierten Buch auch voll ausleben kann 😊.
vgl. dagegen: https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/

[20] Ich lebe seit 25 Jahren in Österreich und es kann sein, dass ich einige Austriazismen benutzen werde, ohne es zu wissen. „Jänner“ klingt einfach wesentlich schöner als „Januar“, zumindest in meinen Ohren.

[21] Das ist wohl einfach auch ein Teil meines Stils. Die Fußnoten stehen natürlich am Fuße jeder Textzeile, weil sie sonst nicht gelesen werden. Wer blättert schon für jede Ziffer nach hinten?

[22] Diese Namensliste erinnert mich etwas an die genealogischen Aufzählungen im Ersten Testament, die ich natürlich normalerweise überlese. Das ist die Leserperspektive. Als Autor bin ich allen Personen zutiefst dankbar für ihre Rückmeldungen. Sie haben mir neue Impulse gegeben und waren soziale Begleiter während eines sonst recht einsamen Schreibprozesses.

[23] Ganz besonders hier Barbara Strauch und Ted Rau, denen ich meine ersten beiden Fragebögen geschickt hatte und von denen ich innerhalb von zwei Tagen einen ausgefüllten Bogen zurückbekam. Das hat mich dann ermutigt, diese Idee weiter zu verfolgen.

[24] Vgl. https://tredition.com/

[25] Aktuell werde ich „nur“ das Inhaltsverzeichnis, die Fragebögen von Soziokratie-Experten sowie den Blick über den Tellerand hin zur Holakratie und Soziokratie 3.0. gratis auf meiner Homepage anbieten. Prinzipiell gibt es zwei Teile in mir. Ein Wikipedia-Anhänger, der Wissen ganz frei zur Verfügung stellen möchte und einen selbstbewussten Autor, der gerne auch finanzielle Wertschätzung für den gesamten Aufwand und meine Investitionen hätte.
„Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.“ (Altmeister Goethe im Faust)

[26] Diese Bücher sind SKM Bücher mit unterschiedlich umfangreichen Anteilen zur KonsenT-Moderation. Der Begriff „SKM“ wird auf den nächsten Seiten etwas näher erläutert.

[27] Eine deutschsprachige Version ist in der Mache und wird vielleicht noch 2022, sicher aber 2023 erscheinen. Ich mag das Buch sehr!
Sie haben ein etwas anderes Phasenmodell, was aber auch stimmig und anwendbar ist.

[28] Vgl. zur Unternehmensgeschichte bis 2010: Rüther, Christian: Soziokratie, 2017, S.159-168 und zur aktuellen Lage https://www-sociocratie-nl.translate.goog/we-zitten-weer-dicht-bij-zoals-het-bedoeld-was/?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp 

[29] Vgl. zur Geschichte der Soziokratie bis 2010: Rüther, Christian: Soziokratie, 2017, S. 18-24. Jetzt habe ich mich zwei Mal selbst zitiert, aber derzeit kenne ich keine umfassenderen Beschreibungen. Das Buch ist eine MBA-Masterthesis aus 2010.

[30] Ich benutze im ganzen Buch die deutsche Schreibweise „Holakratie“. Es gibt auch noch eine Variante mit dem Namen „Holokratie“, wie sie von Wikipedia verwendet wird. Vgl. https://www.xpreneurs.co/blog/holokratie-oder-holakratie

[31] Vgl.  https://www.sociocracy.info/sociocracy-democracy-kees-boeke/  

[32] Aus https://patterns-de.sociocracy30.org/introduction.html

[33] Vgl. das Kapitle „Grundwerte der Soziokratie“ im Anfang ab S. 249, wo ich die Grundwerte einzeln näher beschrieben habe und konkrete Bezüge zu den einzelnen Tools der SKM herstelle.

[34] Vgl. das Kapitel „Vom Team zum Kreis“ ab S. 60 und zum Menschenbild die Übersicht im Anhang ab S. 253.

[35] Vgl. zu den Gemeinsamkeiten/Unterschieden Rüther, Christian: Newwork, 2018, S. 161, 283-87 sowie https://www.xpreneurs.co/holacracy#soziokratie

[36] Diese Transformation auf Team-Ebene ist auch keine banale Aufgabe und wird im Kapitel „Umsetzung im eigenen Team“ ab S. 147 näher beleuchtet. Vgl. zur Übergabe von Macht auch den Exkurs zur Delegationsmatrix ab S. 160. Letztendlich ist es ein Spiel mit zwei Spielern. Die Führungskraft braucht den Mut, die „Über-Macht“ abzugeben und die Mitarbeiterinnen den Mut, diese Macht anzunehmen und auch ihre Wahrheit auszusprechen. Es kann sonst auch zu einem Fassaden-KonsenT kommen (vgl. S. 35) oder einer „unbewussten Gefälligkeit“ ggü. der Führungskraft, wenn diese am KonsenT teilnimmt (den Begriff habe ich von Birgit Mallow).

[37] Im Anhang beschreibe ich umfassend die Moderation der Holakratie und von S3. Dabei helfen mir auch zwei Fragebögen von Dennis Wittrock (Holakratie) sowie Stella Willborn/Mariola Witteck Morao (S3). Der Blick über den Tellerrand kann sehr lehrreich sein, vgl. S. 274ff.

[38] Also ich kann 100% hinter der KonsenT-Moderation stehen. Bei der SKM als Gesamtsystem habe ich auch meine Kritikpunkte, vgl. Rüther, Christian: [New Work, 2018], S. 131/32. Wieder ein Buchzitat von mir 😊.

[39] Aus der SKM, etwas adaptiert, vgl. Rüther, Christian: Soziokratie, 2017, S. 42.

[40] Dieser letzte Punkt klingt vielleicht etwas egoistisch, aber so ist er nicht gemeint. Es ist einfach die Rückmeldung, dass das eigene innere System nicht bereit ist, die Entscheidung auch auszuführen, etwas sträubt sich in mir. Warum? Das müsste dann argumentiert werden.

[41] Vgl. zum Ziel das Kapitel „Vision“ ab S. 48.

[42] KO kommt aus dem Boxen K.o meint Knock-Out. Und passt als Wortspiel zu der OK-Zone, zur Okay-Zone.

[43] Entnommen aus Rau, Ted/Gonzales, Jerry: Voices, S. 84/85.

[44] Vgl. www.thedarkhorse.de/ + ihr Buch: „Thank God it`s Monday“, Econ

[45] Aus einer Seminarunterlage: Sociocracy 3.0 Practioner Guide, 2019, S. 34/35. Ich habe jetzt ihre Begriffe in die SKM Sprache übersetzt. Dieses Bewusstmachen des impliziten Vertrages finde ich im Alltag und der Implementierung sehr wichtig.

[46] Diese zwei Aspekte erweitern stark die eher negative Umschreibung des „schwerwiegenden Einwandes“ in der SKM. Wenn ich einen Verbesserungsvorschlag habe, der wesentlich zu einem Erreichen unserer Vision beiträgt, dann wäre das auch ein schwerwiegender Einwand. Also nicht nur die Sorge um Schaden, sondern auch der Ausblick auf mehr Gewinn kann „schwerwiegend“ sein.

[47] Vgl. den Exkurs zu den leichten Einwänden ab Seite 113.  Meiner Meinung nach ist diese Unterteilung von S3 auch Ausgangspunkt der Einführung des leichten Einwandes in der SKM. Zu Beginn meiner Soziokratie-Tätigkeit gab es nur den schwerwiegenden Einwand, sonst nichts.

[48] Korrekt gesagt ist in der SKM das gemeinsame Ziel mehr. Und zwar die Vision, die Mission und die Angebote, sowie etwaige weitere Zielformulierungen. „Mission“ in der SKM heißt „Zusammenfassung der Angebote“. Ich finde sowohl diese Definition als auch diese Konkretisierung sehr erklärungsbedürftig und deshalb habe ich nur die externe Vision als Ziel beschrieben, vgl. das Kapitel zur Vision ab S. 48.

[49] Zur besonderen Ausgestaltung des gemeinsamen Zieles in der Holakratie und in S3 vgl. im Anhang den Blick über den Tellerrand ab S. 274ff..

[50] Vgl. Robertson, Brian: Holacracy, 2016, S. 109-16 und Rüther, Christian: New Work, 2018, S. 204-06. Hier ausführlicher auf S. 282-284 sowie in dem Interview mit Dennis Wittrock auf S. 286-288.

[51] In S3 entscheidet also letztverantwortlich die Gruppe, ob ein Einwand ein Einwand ist, vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/objection.html.

[52] Das mag ich so an der SKM. Es gibt ein klares Reglement, das aber im KonsenT von dem jeweilig zuständigen Kreis angepasst werden kann. Damit kann viel individualisiert werden und das Organisationsmodell als Ganzes ist flexibel bzw. agil 😊.

[53] Laut Bernd Oesterreich kommt diese Haltung aus dem Extreme-Programming, wo das Prinzip Einfachheit in zwei Akronyme zusammengefasst wird: KISS („Keep it simple, stupid“) und YAGNI („You Ain’t Gonna Need It“) vgl,  https://de.wikipedia.org/wiki/Extreme_Programming. Ich sehe jetzt da nicht den Ursprung. Meines Wissens stammen die beiden Sätze von John Buck, einem Soziokratie-Berater aus den USA, der auch Brian Robertson kurz beraten hatte. Dieser hat es dann in die Holakratie übernommen.

[54] Zum genauen Vorgehen bei Evaluierungen, vgl. das Kap. Drei plus Eins ab S. 89.

[55] Vgl. zum systemischen Konsensieren den Exkurs „Weitere Entscheidungsformen“ auf S. 44 und meinen ZOE-Artikel auf: https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2021/03/ZOE-02-2019-Gruppenentscheidungen-in-Teams-ChristianRuether.pdf

[1] Dieser Satz stammt von Birgit Mallow als Rückmeldung auf meinen Text. Nicht, dass ich mich mit fremden Federn schmücke 😊.

[1] Vgl. allgemein das Kapitel zur Einwand-Integration ab. S. 116 und speziell zum Notfallplan S. 127/128.

[1] Vgl. das Kapitel zur dynamischen Steuerung ab. S. 53.

[1] Vertiefend dazu der Exkurs: Leichter Einwand ab S. 113.

[1] Das ist jetzt meine persönliche Geschichtsschreibung. Es kann auch sein, dass der leichte Einwand woanders hergekommen ist. Letztendlich ein historisches Mysterium.

[60] Jetzt am Beispiel von Team-Entscheidungen im KonsenT. Das ist eine logische Argumentation, die jetzt nicht einzeln empirisch belegt ist.

[1] Die Gesamtzeit bei den KonsenT-Entscheidungen ist höchstwahrscheinlich geringer, deshalb der verkürzte Balken.

[1] Vgl. die Vorteile der KonsenT-Enscheidung in der Einleitung auf S. 9/10. Es hat mich einfach überfraut, so dass ich nochmal die vielen positiven Auswirkungen beschreiben musste. Die Nachteile sind auch dort in der Einleitung zu finden.

[1] Vgl. Gespräch Urs Kägi mit Michael Brenner, CFO bei Weleda, https://netzwerkselbstorganisation.net/videos/2022-06-29/ ab 8:13, sowie im Transkript weiter unten. Mich hat es kurz von den Socken gerissen, weil dann meine schöne Übersicht auf der vorherigen Seite zumindest in diesem Fall durch die Praxis widerlegt wurde. 😊

[1] Direkt zitiert aus: https://www.it-agile.de/agiles-wissen/agile-teams/was-ist-psychologische-sicherheit/

[1] Vgl. das Prinzip der doppelten Verknüpfung in der SKM z.B. in Strauch, Barbara: Soziokratie, 2022, S. 49-53.

[1] Das ist die Standard-Antwort auf die Frage: „Was mache ich, wenn…?“ Als „Experte“ kann ich immer nur eine Einschätzung aus meiner Erfahrung geben, aber letztendlich hat der jeweilige Kreis die Antwort und die KonsenT-Methode kann helfen, den Kreis dorthin zu begleiten.

[1] Entweder man nimmt den Timer eines Smartphones mit akustischem Signal oder bei größeren Gruppen auch einen Online-Timer wie z.B. https://www.bigtimer.net/ oder https://123timer.com/de.

Eine weitere Alternative ist folgender Timer: https://free-timer.com/de/. Dieser Timer lässt sich gut runterladen und man ist dann vom Internet unabhängig. Allerdings hat er jetzt keine großen Ziffern, sondern „nur“ eine Analog-Uhr, die abläuft.

[1] GFK = Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Über dieses Netzwerk ist die Soziokratie ursprünglich nach Deutschland gekommen. Eine GFK-Trainerin Isabell Dierkes hat im Jahr 2006/07 Pieter van de Meché aus dem Soziokratie-Zentrum in den Niederlanden zu Workshops eingeladen und es waren v.a. GFK-affine Menschen in den Workshops. Die weltweite Dachorganisation der GFK, das CNVC hat zu der Zeit auch Soziokratie-Beratung von John Buck in Anspruch genommen. Ein kleiner Blick in die Geschichte, in einer bescheidenen Fußnote verpackt 😊.

[1] Das ist jetzt eine SKM-Regel, die die Arbeit erleichtern soll. Ursprünglich galt das KonsenT-Prinzip für alle Entscheidungen, so zumindest die Aussage von Gerard Endenburg auf eine Frage des Autors im Jahre 2010. Immer und überall KonsenT kann aufwändig sein, deshalb die spätere Einschränkung in der SKM. Allerdings kann ein KonsenT überall auch durchaus praktikabel sein wie z.B. Morning Star belegt (siehe das folgende graue Kästchen mit dem Praxisbeispiel, auf S. 43).

[70] Das ist jetzt ein Standard-Setting, das in vielen Organisationen so übernommen wurde und kann natürlich, wie so vieles, im KonsenT anders entschieden werden. Für jede „Regel“ und „Defaut-Einstellung“ gilt, was ich auch vorher schon mal geschrieben habe, dass der jeweilige Kreis sie im KonsenT auch verändern und anders gestalten kann.  

[1] Sowohl die Holakratie als auch S3 haben diese Unterscheidung so übernommen. Das zeugt zumindest für die Brauchbarkeit dieser Einteilung.

[1] Jetzt für diesen Rahmen. Ansonsten würden für die SKM die Normen gelten, für die Holakratie die jeweiligen Absätze in der Verfassung und für S3 die jeweiligen Muster-Leitlinien

[1] Das bezieht sich jetzt auf die SKM, die auch deshalb gerne als „leere Methode“ beschrieben wird. Wie die Ausführung konkret ausschaut ist völlig frei und kann im Kreis festgelegt werden. Das kann eine lineare Struktur mit einer Führungskraft sein oder eine Rollen-Aufteilung wie z.B. in der Holakratie. In der Holakratie ist es fix durch die jeweiligen Absätze der Verfassung geregelt. Dort wird die in Rollen aufgeteilt und wöchentlich findet ein Tactical-Meeting statt. Ich mag diese Spezifizierung und gleichzeitig mag ich auch, dass jedes Team für sich selbst entscheiden kann, was passt.

[1] Pouvoir = Handlungs- und Verhandlungsvollmacht. Ich habe mal am Ende meiner Schulzeit zwei Jahre lang Definitionen aus dem Duden auswendig gelernt. Ab und zu kommen so noch „besondere“ Fremdwörter in meine Texte.

[1] Vgl. auch ergänzend den Youtube-Vortrag von Ted Rau zum Thema:

 https://www.youtube.com/watch?v=VM3HLq1j6No

[1] Vgl. Buck, John/Villines, Sharon: We, 2017, S. 76.

[1] Vgl. Ablauf einer Kreis-Sitzung ab S. 77.

[1] Vgl. https://www.soziokratie.org/fundus/fallbeispiel-morning-star/. Mir taugt einfach das Betriebssystem von Morning Star und deshalb habe ich es hier aufgenommen. Es sollte keine Vereinnahmung werden, sondern einfach eine musische Inspiration für die geneigte Leserin. Gleichzeitig scheint es gut zu funktionieren und damit ein erfolgreiches Modell für den „KonsenT“ auf allen Ebenen zu sein.

[1] Ich habe in einem Artikel der ZOE vier Gruppenentscheidungsverfahren sehr detailliert dargestellt (KonsenS, Mehrheitsentscheid, KonsenT und systemisches Konsensieren), vgl. Rüther, Christian: Werkzeugkiste, 2019, auf https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2021/03/ZOE-02-2019-Gruppenentscheidungen-in-Teams-ChristianRuether.pdf

[80] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrheit

[1] Das ist eine beliebte Form der Abstimmung z.B. in Workshops mit einer überschaubaren Teilnehmerinnenzahl.

[1] Das ist quasi eine Zustimmungs-Variante des Systemisches Konsensierens. Es wird nicht der Widerstand abgefragt, sondern der Grad der Zustimmung. Siehe die nächste Entscheidungsform.

[1] Auch SK-Prinzip oder Widerstandsabfrage, vgl. https://www.sk-prinzip.eu/

[1] Vgl. den Vergleich KonsenT und KonsenS im Anhang ab S. 263.

[1] Ich unterscheide gerne zwischen externer Vision, so wie sie im Folgenden beschrieben wird und einer internen Vision, einem Idealbild der Organisation an sich: Was ist das Idealbild unserer Organisation, unseres Unternehmens? Wie soll ein Unternehmen ausschauen, in dem ich täglich gerne zur Arbeit gehe? Das ist auch eine Vision, aber ein ganz anderer Fokus. Es kann ergänzend sehr hilfreich sein, sich auch mit dieser internen Vision zu beschäftigen, die idealerweise im Einklang mit der externen Vision ist oder diese entsprechend unterstützt.

[1] Je nachdem, welchen Zeithorizont der Kreis wählen möchte, je nachdem, wie ambitioniert die Ziele sind und wie komplex der Weg dorthin ist.

[1] Mit dieser Sichtweise war die Soziokratie ein Vorläufer der „social businesses“. Das ist jetzt natürlich eine stark idealisierte Auffassung der externen Vision. Ein befreundeter Soziokrat meinte auch, dass die Mafia sich soziokratisch organisieren könnte. Da würde die Vision „ideal“ für die Augen eines Mafiosi sein, aber nicht für Otto Normalbürger. Die Frage wäre dann auch, ob die Entscheidungen wirklich mit KonsenT getroffen werden oder ob sich nicht doch eine Person an der Spitze durchsetzt wie der Pate.

[1] Daher haben viele rein gewinnorientiere Unternehmen Schwierigkeiten, eine solche Vision zu formulieren und sich dieser zu „unterwerfen“. Gewinnerzielung ist kein Selbstzweck mehr, sondern Mittel zum Zweck. Eine solide finanzielle Basis ermöglicht es besser, diese Vision zu erfüllen.

[90] Natürlich kann man auch kritisch hinterfragen, ob ein Internetzugang wirklich eine positive Vision ist. Für uns im deutschsprachigen Raum scheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein und ist auch immer relevanter für berufliche Tätigkeiten (Digitalisierung). Allerdings gibt es auch negative Begleiterscheinungen von digitalen Abhängigkeiten. Ich merke schon bei mir, wie schwer es fällt, mal ein paar Stunden ohne Internet und Smartphone auszukommen ☹.

[91] Aus: https://www.culumnatura.com/de/werte-verantwortung.html (CULUMNATURA macht sich seit 2019 auf dem Weg in Richtung Soziokratie)

[92] Der neue GWÖ-Bericht wird noch 2022 erscheinen.
Vgl. zur Gemeinwohl-Bilanz und dem GWÖ-Bericht https://web.ecogood.org/de/unsere-arbeit/gemeinwohl-bilanz/.
Ich bin etwas vorbelastet, weil ich sieben Jahre in der GWÖ-Bewegung als Berater, Auditor und Redakteur im Matrix-Entwicklungsteam tätig war. Für mich ist die GWÖ-Bilanz der strengste Nachhaltigkeitsansatz. GWÖ-Unternehmen lassen wirklich die Hosen runter und werden dann noch von externen Auditoren inspiziert. Das ist jetzt nicht das beste Bild, aber beschreibt etwas die „Nacktheit“. Ein Verstecken von Problemzonen oder Greenwashing ist hier weniger möglich als bei anderen Berichtsformen.

[93] Aus: https://www.pawi.com/de/Unternehmen/Unsere-Philosophie (PAWI ist ein Unternehmen, das die SKM anwendet)

[94] Die Stimmfächer kommen aus dem Modell des Systemischen Konsensierens und werden eigentlich für Widerstandswerte benutzt. Aber man kann auch Dancing-Stars mit ihnen spielen 😊 – vgl. https://www.sk-prinzip.eu/produkt/sk-10er-faecher/

[95] Vgl. Rüther, Christian: New Work, 2018, S. 189-91 (Holakratie) und S. 314-324 (Laloux), noch vertiefender Fink, Franziska/Moeller, Michael: Pupose driven Organizations, Schaeffer-Poeschel, 2018

[96] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/describe-organizational-drivers.html

[97] Vgl. Rüther, Christian: New Work, 2018, S. 32-35.

[98] In der Literatur ist ein anderer Zyklus mit dem Namen „Demingkreis“ oder PDCA-Zyklus sehr verbreitet: Plan-Do-Check-Act. Soweit ich ihn verstehe, sind hier Check+Act ähnlich wie das Messen im soziokratischen Zyklus. Mir persönlich taugt das Modell der dynamischen Steuerung wesentlich besser, weil es einfacher und klarer ist, vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Demingkreis .

[99] „Passung“ klingt sehr formalistisch, im Englischen gibt es den Begriff „cultural fit“. Passen Mensch und Unternehmenskultur oder Mensch und Teamgeist zusammen. Das ist nicht einfach in ZDF zu messen, sondern meistens ein Bauchgefühl. Das reicht. Messkriterium kann auch das Bauchgefühl der Teamkollegen sein.

[100] Die Holländer nutzen gerne das Beispiel mit dem Fahrradfahren, was auch Brian Robertson übernommen hat. Ich wollte mal was Neues, Umweltschädlicheres ausprobieren 😊.

[101] Vgl. die Grundwerte der Soziokratie im Anhang ab S. 247.

[102] „There is always an alternative!“ Dieser Glaubenssatz bildet einen Gegenpol zu dem Spruch „There is no alternative!“, der von gerne von marktkonformen Politikerinnen verwendet wird, vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Alternativlos.

[103] Diese Prinzipien stammen wahrscheinlich aus der agilen Softwareentwicklung. Allerdings weiß ich nicht mehr die genaue Quelle, ich muss das von irgendeiner holakratischen Quelle „geklaut“ oder (direkt/indirekt) „zitiert“ haben.

[104] Diese Version ist downloadbar: https://kollegiale-fuehrung.de/download-material/?download=32d2a638b7c48255b367075daafb22fd .
Vermutlich ist die Grafik in der Druckversion nur bedingt gut lesbar, tut mir leid ☹.
Vgl. eine aktualisierte Version aus: Oesterreich/Schröder: Organisationsentwicklung, S. 29.

[105] Die Unterscheidung zwischen „sense & response“ sowie „plan & control“ habe ich das erste Mal bei Brian Robertson als Prinzip der Holakratie entdeckt.

[106] Vgl. das gleichlautende Muster aus S3 (https://patterns-de.sociocracy30.org/navigate-via-tension.html) und Rüther, Christian: New Work, S.197/98.
Das ist jetzt ein kleiner Exkurs, der nicht notwendig für die KonsenT-Moderation ist, aber hilfreich für die praktische Arbeit in Organisationen.

[107] Aus dem Holakratischen Glossar: http://www.holacracy.org/glossary

[108] Vgl. das Kapitel „Ablauf einer Kreis-Sitzung“ ab S. 77.

[109] Vgl. zur Evaluierung von Beschlüssen S. 92.

[110] Vgl. Moonwalker, Tu/ O`Brien-Lewin JoAnne (mit Lane Saan Moonwalker): Business Revolutoin through Ancestral Wisdom. The Circle Knowledge of the past […], Denver/Colorado: Outskirts Press, 2008, S.27-29. Die Autoren haben jetzt Kreise mit Ellipsen, Spiralen und Kreisläufen vereint, was für mich okay ist.

[111] So nannte man die Angehörige indiginer Kulturen aus Nord-Amerika zu meiner Jugendzeit, wobei mein Bild wohl eher von Winnetou und Karl May geprägt war als von wirklichen kulturhistorischen Betrachtungen.

[1] Das ist jetzt nur ein Meme oder ein Bild in meinem Bewusstsein und ich habe jetzt nicht die Zeit und Muße eine umfassende historisch-kritische Betrachtung zu liefern. Davon ausnehmen möchte ich das Werk von Riane Eisler: Kelch & Schwert. Unsere Geschichte, unsere Zukunft. Weibliches und männliches Prinzip in der Geschichte, Arbor, 2005. Sie beschreibt darin aufgrund von Ausgrabungen in der Türkei und im östlichen Mittelmeerraum, dass es vor oder neben den frühen patriarchalen Kulturen auch eine matrilineare, auf KonsenS basierte, friedliche Kultur gegeben hat. Im Laufe der Frühzeit wurde diese Kultur dann durch die eher kriegerisch-patriarchalen Gesellschaften verdrängt. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht wesentlich länger und umfassender in unserer Menschheitsgeschichte gegeben hätte.

[1] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_(Philosophie) (auch wenn in wissenschaftlichen Büchern es eher verpönt ist, aus Wikipedia zu zitieren, mache ich das voller Freude. Weil das hier ja kein streng wissenschaftliches Werk ist, ich Wikipedia mag und es auch mit ihrem kollektiven Ansatz das altehrwürdige, patriarchale Britannica vom Markt vertrieben hat 😊.

[1] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Qu%C3%A4kertum sowie im Anhang eine vertiefende Beschreibung der Entscheidungsfindung bei den Quäkern, ab S. 258.

[1] Damit es nicht ganz zu einem Fußnoten-Festival wird, habe ich jetzt nur ergänzende Infos aufgenommen, der Großteil der Beispiele sind Buchtitel und leicht aufzufinden

[1] Vgl. meine ausführliche Beschreibung dazu in Rüther, Christian: Soziokratie, 2017, S: 70-74 oder vom Original: Manitonquat: Der Weg des Kreises, 2018.
Allerdings gibt es auch kritische Bemerkungen zu Manitonquat, weil seine indigene Herkunft vermutlich nicht gesichert ist, obwohl er sich selbst als Stammesältester der Wampanoag Indianer bezeichnet hat, vgl. https://www.psiram.com/de/index.php/Francis%20Talbot
Ich mag seine Publikationen und die positiven Auswirkungen seiner Camps. Vgl. dazu https://circlewayfilm.com/de/the-film/

[1] Vgl. auch https://www.gemeinschaftsbildung.com/

[1] Vgl. https://dragondreaming.org/ sowie das Buch von Ilona Koglin und Julia Kommerell: Das Dragon Dreaming Playbook: Methoden, Prozesse & Praktiken für eine ganzheitliche Projektplanung und -umsetzung, Vahlen, 2022.

[1] Vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space (es geht doch nichts über Wikipedia, wobei ich bei biographischen Artikeln inzwischen auch sehr kritisch bin, vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Christian_Felber (v.a. unten).

[120] Vgl. auch https://artofhosting.org/de/

[121] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity.

[1] In einer rein soziokratischen Organisation gibt es eine doppelte Verknüpfung zwischen zwei Kreisen durch die Führungskraft und die Delegierte. Damit können beide, die eigene Kreisdomäne mitgestalten, vgl. das Ende dieses Kapitels S. 66 sowie zur doppelten Verknüpfung, Rüther, Christian: New Work, S. 49/50.

[1] Das ist jetzt eine relativ umfassende Darstellung. Bei der Kurzfassung werden die Ziele, Messungen/Kennzahlen und Ressourcen auch noch rausgenommen.
Vgl. dagegen für eine noch umfassendere Version Oesterreich/Schröder: Organisationsentwicklung, 2021, S. 120-26.
Vgl. für die SKM-Perspektive auch Strauch, Barbara: Soziokratie, 2022, S. 91/92.
In S3 hilft das Muster: „Domänen bestimmen“ vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/clarify-domains.html
Des Weiteren können noch die Anregungen von Morning Star und ihrer CLOUs helfen auf https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2019/10/morning-star1.1.pdf, S.3. Vgl. zu Morning Star auch S. 43.

[1] Vgl. eine Kurzversion der Rollenbeschreibung im Kap. Wahlen, S. 131/132.

[1] Vgl. zu den Ausführungs-Entscheidungen in der KonsenT-Moderation S. 109.

[1] Ich mag eher den Begriff „Dokumentation“. In der SKM heißt die Rolle „Logbuchführer“ und in Holakratie „Sekretär“. Wie man dat Dingen nennt, ist Powidl oder Blunzn (Anlehnung aus dem Wienerischen, was ich nicht wirklich spreche, aber zur Belustigung und zum Erschrecken der Einheimischen immer wieder verwende), vgl. ausführlich zur Dokumentation das Kap Dokumentation ab S. 143.

[1] Eine Zusatz-Aufgabe des Dokumentars in der Holakratie ist auch die eines Verfahrens-Richters. Sollte es in der Moderation zu Streitfragen rund um den Prozess kommen, würde der Dokumentar eine Prozess-Entscheidung treffen. Mir persönlich gefällt dieser Zusatz!

[1] Vgl. das Kapitel zur Wahl ab S. 130.

[1] Vgl. das Idealbild einer Moderatorin auf den Seiten 68-70.

[1] Das kann die Standard-Antwort auf jede methodische Frage sein: Der Kreis entscheidet und evaluiert nach einer Zeit.

[1] BK = Bereichskreis. Kurz vor Ende des Buchprojektes habe ich diese Grafik eingefügt und wollte nicht schon wieder alle Abbildungen neu nummerieren, deshalb 10,5 😊.

[1] Dafür helfen sehr das Mindset und die Technik der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg.

[1] Es geht hier um die Unterscheidung zwischen Grundsatz- und Ausführungs-Entscheidung in der Moderation, vgl. S. 40ff. Grundsatz-Entscheidungen wären die Agenda und der Zeitplan bzw. alles, was im Vorfeld vom gesamten Kreis im KonsenT entschieden wurde. Wie das dann umgesetzt wird, obliegt der Ausführung der Moderation. Einige Menschen sehen die Moderatorin  als „Königin“, andere eher als Prozess-Begleiterin, die immer wieder auch die Gruppe bei Ausführungs-Entscheidungen einbindet. Beides ist möglich. Vgl. auch die Frage dazu auf S. 109/110.

[1] Dieser Abschnitt ist sehr stark aus meiner Ich-Perspektive geschrieben und drückt meinen Zugang aus. Ich konnte und wollte es im Nachgang jetzt nicht unpersönlicher umschreiben, das wäre dann ein pseudo-rationales Gebrabbel geworden.

[1] Vgl. meine Ausführungen auf S. 36.

[1] Dieses Agenda-Formular war eine bürokratische Hürde und gleichzeitig eine Hilfe zur Vorbereitung. Leider wurde es trotz gemeinsamen KonsenT-Beschlusses nur ca. in 2/3 der Fälle wirklich benutzt.

[1] Das ist jetzt nichts Spektakuläres und gleichzeitig sehr wirksam, wenn es gewisse klare Formalia gibt und eine Person die Letztverantwortung für das Fine-Tuning hat.

[1] Vgl. die Agenda- und Protokollvorlage im Anhang auf S. 175.

[1] Vgl. ausführlich zum Quäker-Business-Meeting ab. S. 258.

[140] Bei einem Kunden von mir gab es den Spruch: „Keine Stunde ohne Runde!“. Damit war jetzt nicht die Einstiegs-Runde gemeint, sondern ein Meeting. Also in jeder Stunde gab es irgendein Meeting. Das war überspitzt formuliert, aber an einigen Tagen durchaus Realität.

[141] Vgl. zu ergänzenden Einstiegsfragen je nach Vertrautheit im Team: https://www.jenniferpauli.de/post/21-check-in-fragen-f%C3%BCr-meetings-workshops

[1] Vgl. das Kapitel „Drei plus Eins“ ab S.89.

[1] Ich mag einfach das Rollenmodell aus der Holakratie, das eine möglichst hohe Selbstverantwortung der Rollenträger absichert. Deshalb nenne ich es „Rollenfürsten“.

[1] Vgl. zur Unterscheidung zwischen Grundsatz- und Ausführung den Exkurs ab S. 40, zu den Arbeitsbesprechungen das Kapitel „Zur Meetingkultur“ im Anhang ab S. 313 und zu den Regeln der KonsenT-Moderation den Anhang ab S. 169.

[1] Vgl. zu den Spielregeln der KonsenT-Moderation das Kapitel im Anhang ab S. 169.  

[1] Vgl. dazu die Erweiterung des Toleranzbereiches auf S. 25 sowie die Frage, ob KonsenT-Entscheidungen nicht nur (faule) Kompromisse sind auf S. 36.

[1] Ich habe am Ende des Kapitels einige Anregungen für die Durchführung von Evaluationen zusammengestellt.

[1] Ich gebe gerne der Vorschlag-Einbringerin die Verantwortung den Vorschlag ggf. anzupassen. Letztendlich ist das eine Aufgabe der Moderation und sie kann beliebig delegiert werden.

[1] Vgl. den Exkurs zum Hilfskreis auf S. 86ff.

[1] Da es sich um ein so besonderes Verfahren handelt, gibt es ein Extra-Kapitel zu dem Thema. Das ist jetzt nur ein kurzer Überblick, um alle drei Moderationsverfahren mal gemeinsam abgehandelt zu haben.

[1] Vgl. Kap „Dynamische Steuerung“ ab S. 53.

[1] Das ist jetzt meine persönliche Einteilung. In offizieller SKM Literatur gibt es die Vorschlagsphase als eigene Phase nicht, sondern diese ist Teil der Meinungsbildung. Auch das Feiern ist keine offizielle Phase. Das habe ich aus der Projektmethode „Dragon Dreaming“ von John Croft übernommen und ist eigentlich nur eine sehr, sehr kurze Phase.

[1] Dazu gehört auch ab und zu der Wechsel in die „Ich-Perspektive“. Letztendlich ist alles aus dieser Perspektive geschrieben, aber angeblich soll das „Ich“ ja in Sachbüchern zurücktreten hinter ein „Man“ oder „Passiv-Konstruktionen“. Ich habe mich um einen ausgewogenen Kompromiss bemüht.

[1] Der Ehrlichkeit halber sei gesagt, dass das Praxisbeispiel WG-Spiel nicht aus einem WG-Spiel stammt, sondern eine Melange aus der Erfahrung von ca. 10-15 solcher Entscheidungen in unterschiedlichen WGs war und etwas idealtypisch dargestellt wurde. Mehr zum WG-Spiel siehe: https://www.soziokratie.org/wg-spiel/ .
Ich liebe dieses Planspiel, weil es so leicht anwendbar ist und die Menschen dann wirklich identifiziert sind.

[1] Auch dieses Beispiel hat in der Form so nicht stattgefunden. Ich habe zwei Organisationen bei einem ähnlichen Prozess begleitet und habe jetzt diese Erfahrungen sowie ein beforschtes Fallbeispiel hier zusammengeführt und etwas verkürzt dargestellt. Die Lösung nachher ist in ähnlicher Form umgesetzt worden und hat sich zumindest in dem ersten Jahr bewährt. Es gibt weiterhin Kündigungen seitens der Mitarbeitenden, aber von der Geschäftsführung nur noch nach erfolgter gelber Karte.

[1] Das Praxisbeispiel WG ist jetzt immer in einem weißen Kästchen und das Praxisbeispiel Organisation in einem grau unterlegten Kästchen. Damit die beiden gut zu unterscheiden sind und das Buch nicht zu grau wird. Wobei jetzt grade ein Zitat in mein Hirn springt: „Grau ist alle Theorie, mein Freund, grün des Lebens goldener Baum.“ (leicht abgewandelt vom Altmeister Goethe). Also grau ist das neue grün 😊. 

[1] Auch zwischen der Informations-Phase und der Meinungs-Phase ist es nicht immer leicht zu unterscheiden, v.a. für Einsteiger und Ungeübte. Da bin ich in der Moderation schon strenger und verweise bei Meinungsäußerungen fast immer auf die Meinungs-Phase.

[1] Bei der Infophase muss man auch immer schauen, welche Daten in welchem Zeitraum in welcher Güte abrufbar sind. Viele Meinungen basieren auf Vermutungen und es kann ausreichend sein, Vermutungen oder Hypothesen hier auch zu schildern im Bewusstsein, dass es „nur“ Vermutungen und Hypothesen sind. Besser sind empirisch belegbare „Fakten“ oder „direkte Zitate“ von Menschen aus Interviews oder Umfragen.

[1] Pauschal gesprochen ist die erste Meinungs-Runde eine Einladung zum divergenten Denken und die zweite Meinungs-Runde eher konvergentes Denken, wobei das noch konkreter dann in der Vorschlagsphase geschieht, vgl. https://kreativitätstechniken.info/was-ist-kreativitaet/divergentes-und-laterales-denken/. Mir fällt gerade in Non-Profit-Organisationen auf, dass diese „Meinungs-Vermeidungs-Fragen“ gestellt werden, so in dem Sinn: „Wir müssen das noch ausgiebig ausdiskutieren!“.  

[1] Wenn es zwei Moderatoren gibt oder einen Dokumentar, der ähnlich denkt, dann können einzelne Aspekte live auf einer Flipchart oder am Computer mit Beamer mitgeschrieben werden. Das ist etwas wie Live-Grafik-Recording, wo es nicht um wörtliche Wiedergabe geht, sondern um die wesentlichen Stichwörter. Das ist bisher aber nur selten vorgekommen. Die Gefahr besteht, dass durch das Dokumentieren etwas der Fluss verloren geht. Was steht, steht und ist nicht mehr so flexibel, Meinungen werden vielleicht weniger verändert, es verfestigt sich vielleicht zu früh.

[1] In einem Kunden-Projekt zum Thema war die Meinungs- und Vorschlagsfindung ein mehrfaches Hin und Her. Die erste Meinungsrunde war klar, dann wurde ein Vorschlag erarbeitet von einem Hilfskreis, dann wieder Meinungen eingesammelt, dann der Vorschlag verbessert, Rückmeldungen eingeholt und dann letztendlich ein Vorschlag gefunden, der zum KonsenT gestellt wurde.

In einem anderen Kunden-Projekt wurde in einem Zwischenschritt der GF der beforschten Organisation interviewt, was seine konkreten Erfahrungen bisher waren und wie das Konzept im Detail ausschaut. Dann folgte ein Vorschlag für meinen Kunden sowie eine Anpassung in der Praxis, die sich bisher als sinnvoll erwiesen hat. Die Führungskraft dort führt nun die Gespräche immer mit einer neutralen Mitarbeiterin zu dritt als Zeugin, damit es nachher nicht zu ganz divergenten Erinnerungen kommt.

[1] Das ist auch das typische Vorgehen in der Holakratie.

[1] S3 hat die Vorschlagserarbeitet prinzipiell an so einen Hilfskreis von 2-3 Gestaltern delegiert, vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/proposal-forming.html

[1] Diesen Begriff habe ich von Christoph Hatlapa und Katharina Sanders, die in ihrer Mediationsausbildung immer wieder von dem „Gruppenwesen“ redeten. Mir persönlich hilft das, wenn ich die Gruppe als eine Person sehe, die ggf. mit verschiedenen Stimmen redet. Manchmal reichen die ersten Äußerungen der Gruppe aus, um weitere Schritte zu machen.

[1] In diesem Beispiel habe ich in der Vorschlag-Phase weiter konkretisiert und Verantwortungsträger­ gefunden: „Wer kümmert sich um…?“ Peter und Martina haben sich gemeldet. Auch bei den Regeln habe ich gefragt: „Welche Regeln brauchen wir unbedingt?“ In diesem Fall hier habe ich eine Vor-Entscheidung für die externe Putzkraft getroffen, weil es für mich intuitiv eher zu dieser WG passte.

[1] Das ist jetzt eine Mischung aus den Vorschlägen aus den beiden Praxis-Projekten und hoffentlich ausreichend detailliert, um es zu verstehen.

[1] Vgl. den Exkurs mit den Besonderheiten zu S3 ab S. 295.

[1] Kleine Anspielung für Menschen, die in Österreich leben: „Ö1 gehört gehört.“

[1] Oder ich sage, wenn ich da ganz sicher gehen möchte: „Bitte schließt eure Augen und geht jetzt in euch. Nachdem ich heruntergezählt habe, bitte ich euch, eure Daumen zu positionieren und die Augen erst dann zu öffnen, wenn ich es sage. Bitte die Daumen weiterhin hochhalten, damit alle das Ergebnis dann sehen können.“

[1] Diese Handzeichen kommen aus dem Modell des Systemischen Konsensierens, vgl. https://www.sk-prinzip.eu/methode/

[1] Vgl. das Kapitel zur Einwand-Integration ab S. 116. und den Exkurs zu den leichten Einwänden ab S. 113.

[1] Siehe die Fortsetzung des Praxisbeispiels im Kapitel Einwand-Integration auf S.  126/127.

[1] Das ist eine durchaus typische Erfahrung aus der Praxis. Wenn man sich genügend Zeit nimmt und die Betroffenen im Vorfeld einbezieht, braucht es in der Entscheidungsphase keinen schwerwiegenden Einwand mehr. Es gibt also auch eine prophylaktische Einwand-Integration 😊.

[1] Vgl. zu den Grundlagen der KonsenT-Moderation ab S. 68.

[1] Vgl. zum Ablauf der Kreis-Sitzung die Abschluss-Runde auf S. 84. Dazu gehört u.a. die Frage: Wie zufrieden war ich mit der Moderation?

[1] Vgl. https://www.parabol.co/blog/async-decision-making-slack/.

[1] Z.B. über einen internen Server oder ein Pad wie https://yopad.eu/ oder ein google-doc.

[1] Dieses Vorgehen kenne ich aus S3.

[1] Das ist sicher eine Ausnahmesituation. Ich hatte schon vorher mal geschrieben, dass ein Kollege z.B. bei sehr „ablehnender“ Körpersprache diese als schwerwiegenden Einwand bewertet. Das ist schon übergriffig, aber ermöglicht zumindest einen kurzen Austausch. Wenn diese Person jeweils ihre Enthaltung oder Körpersprache nicht als „schwerwiegend“ bewertet, dann ist das die finale Entscheidung. Als Moderator darf ich meine Eindrücke schildern und etwas bewusst machen, was ggf. unbewusst geschieht. Zudem ist jede Gruppe auch eine Gruppe von Lernenden, so dass so eine Intervention „a teachable moment“ sein kann.

[1] Vgl. https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/kultur/butter-bei-die-fische-100.html

[1] Bildbruch, so nennt man wohl diese Ansammlung von nicht zueinander passenden Metaphern. Einige Bilder sind etwas übertrieben oder passen nicht wirklich rein, aber mich hat es einfach übermannt.

[1] Bei einem Fishbowl gibt es einen kleinen Innenkreis mit freien Stühlen. Jede Person aus dem Außenkreis kann sich auf einen freien Stuhl setzen, sich einbringen und jederzeit wieder in den Außenkreis verschwinden. Die Einwand-Geberin hatte erstmal einen Fixplatz im Innenkreis sowie die Moderation.

[1] Beim dem Kurzformat gibt es einen Vorschlag, Verständnisfragen, eine Meinungs-Runde, evtl. eine Anpassung des Vorschlages und dann die Entscheidungs-Runde. Vgl. die detaillierte Beschreibung im Kapitel „Drei Plus Eins“ ab S. 89.

[1] Vgl. https://netzwerkselbstorganisation.net/videos/2022-06-29/ (ab Minute 09.40), siehe unten das Transkript. Ich habe es sprachlich etwas vereinfacht, damit es leichter verständlich ist.

[185] Das ist jetzt ne Sammlung aus meiner langjährigen Praxis sowie aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Ideen von dem ersten US-amerikanischen Soziokratie-Berater John Buch, vgl. Buck/Villines: We, 2017, S. 301/302.

Die Sortierung ist jetzt willkürlich von mir und gibt hoffentlich eine gute Übersicht.

[1] Zum Notfallplan vgl. S. 127-129.

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/resolve-objections.html.

Ich habe die Grafik in eine Tabelle überführt, weil es Platz spart und so besser zu lesen ist. Ich habe einige kleinere redaktionelle Anpassungen vorgenommen, die mir im Hinblick auf die obige Zusammenstellung von mir stimmiger erschienen.

[1] Vgl. die Ausführungen z.B. zum holakratischen Validierungs-Verfahren ab S. 281 sowie das Interview mit Dennis Wittrock ab S. 285 und zum Prüfverfahren in S3 das Interview mit Stella Willborn und Mariola Wittek Morao auf S. 309/310.

[1] In der Holakratie gibt es ein bestimmtes Format bei einem Prozessversagen, bei dem ein neuer Moderator und ggf. auch ein neuer Lead-Link eingesetzt wird. Vgl. die Ausführungen zur Holakratie im Anhang und sowie Holakratie -Verfassung 5.0, Punkt 5.5, S.30-31.

[1] Aus: https://www.youtube.com/watch?v=x_sJmfzqT9w, Min. 7,24 – 7.53. Der Film ist ein Zusammenschnitt von Ted Millichs Film „Beyond democracy“

[1] Es geht doch nichts über ein paar Lebensweisheiten oder Plattitüden zum Schluss 😊. Aber es stimmt einfach. KonsenT-Lösungen finden immer in einem bestimmten Rahmen und Setting statt, mit realen Personen und ihren Befindlichkeiten. Und manchmal ist ein „fauler“ KonsenT-Kompromiss besser als keine Entscheidung oder die Entscheidung des Chefs.

[1] Kreis-Rollen unterstützen das Funktionieren auf der Kreis-Ebene. Auf Team-Ebene sind es jetzt „nur“ Moderatorin und Dokumentar. Wenn es eine Organisation mit vollständig implementierter SKM wäre, dann würde auch die Führungskraft sowie die Delegierte dazu gehören, wobei die Führungskraft im nächsthöheren Kreis gewählt wird. Damit ist eine doppelte Verknüpfung zwischen den Kreisen gewährleistet (wesentliches Prinzip in der SKM).

[1] Operative Rollen sind eine Alternative zur eher starren und zu globalen Stellenbeschreibungen. Das Konzept ist ein Herzstück aus der Holakratie. Für eine bestimmte Tätigkeit wird eine Rolle geschaffen mit eigener Domäne und die Rollenträgerin kann eigenständig entscheiden. Dabei wird die gesamte Team-Arbeit in verschiedene Rollen aufgeteilt und es kann gut sein, dass eine Person mehrere Rollen übernimmt.

[1] Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zur Holakratie. Dort schlägt der Moderator die Person mit den meisten Nominierungen vor. Es gilt also das Mehrheitsprinzip, vgl. 5.3.5. der Verfassung

[1] Vgl. eine detailliertere Auflistung im Kapitel zum Kreis unter der Überschrift Kreisrollen ab S. 64.

[1] Das ist jetzt Sammlung aus verschiedenen Wahlprozessen und soll nur als Inspiration dienen. Das Aufgabenprofil weiter oben kann wahrscheinlich 1:1 als Hilfe übernommen werden, das Kompetenzprofil würde ich von jedem Kreis selbst neu erstellen lassen, vgl. zu dem Idealbild der Moderatorin auch S. 68-70.

[1] Leicht von mir adaptiert, indem ich die Argumente mit aufgenommen habe. Soziokratie = Herrschaft der Argumente, nicht der Stimmen 😊.

[1] Die Anzahl der Nominierungen sollte nie Basis des Vorschlages sein, das ist zumindest die heilige Regel in der SKM. Im Austausch mit einigen Kollegen sagte ein Moderator, dass er die Anzahl der Stimmen auch als ein Argument bewertet. In der Holakratie macht die Moderatorin auf Basis der Anzahl der Nominierungen den Vorschlag. Es geht hier letztendlich um das Mehrheitsprinzip, vgl. 5.3.5. der Verfassung.

[1] Vorgehen einer Kollegin von mir.

[1] Das ist jetzt eine Möglichkeit, das systemische Konsensieren mit dem KonsenT zu verbinden. Dabei habe ich jetzt eine Zahl von 0-10 FÜR einen Kandidaten gewählt. Ich kann es auch negativ einschätzen lassen: Wie stark ist mein Widerstand GEGEN die Kandidatin (wie es ja ursprünglich in dem Ansatz gedacht ist). Vgl. den Exkurs zu den alternativen Entscheidungsformen ab S. 44. 

[1] Dieser Tipp hilft bei allen Vorschlägen, die ein Moderator in der Vorschlags-Phase macht. Also offen kommunizieren, wieso ich als Moderator jetzt diese Variante zum KonsenT vorschlage.

[1] Vgl. Oesterreich/Schröder: Organisationsentwicklung, 2020, S. 148-149 sowie https://kollegiale-fuehrung.de/downloadmaterial/2019-02-23%20Entscheidungswerkzeuge.pdf S.3.

[1] Aus:  https://kollegiale-fuehrung.de/downloadmaterial/2019-02-23%20Entscheidungswerkzeuge.pdf S.3

[1] Ich habe dieses Wahlverfahren schon im Workshop kennengelernt und es ging jetzt für eine kleine Aufgabe problemlos. Die Frage ist, ob bei machtvolleren Rollen diese Form auch gut anwendbar ist.

[1] Es gibt Regeln und es gibt die Praxis in einem Team. Normalerweise sollte es nicht so sein, in diesem Fall hat es gepasst. Wir lernen daraus: „Keine Regeln ohne Ausnahme!“ 😊

[1] Vgl. Koch-Gonzales/Rau: Voices, 2018, S. 141.

[1] Vgl. Koch-Gonzales/Rau: Voices, 2018, S. 150.

[1] Ich persönlich präferiere das Systemische Konsensieren bei vielen Varianten, wenn sich nicht die EINE Lösung finden lässt, sondern es eine Auswahl aus vielen Möglichkeiten braucht.

[1] Vgl. auch im Anhang den Blick über den Tellerrand ab S. 274. Hier habe ich die eingeschobene Infophase aus S3 und die Auswahlhilfen aus der Holakratie übernommen, weil sie eine gute Ergänzung darstellen und die geneigte Leserin jetzt dafür nicht extra blättern braucht.

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/role-selection.html

[1] Aus: https://patterns-de.sociocracy30.org/role-selection.html

[1] Vgl. Verfassung 5.3.5.

[1] In der SKM heißt diese Rolle Logbuchführer, Sekretär und/oder Protokollführer. Ich finde keinen der Begriffe sonderlich sexy und verwende jetzt dafür das Wort „Dokumentation“ und die Rollenträgerin heißt dann „Dokumentarin“ oder „Dokumentar“. Das Wort ist jetzt auch nicht so „attraktiv“, aber beschreibt sachlicher, was diese Rolle tatsächlich tut.

[1] Irgendwann ist mir dieser Vergleich mit Batman und Robin gekommen und irgendwo musste ich ihn jetzt unterbringen.

[1] Jetzt gibt es eine erste Dopplung im Text. Der Text ist ident mit der Beschreibung in dem Kapitel zum Kreis und den jeweiligen Kreis-Rollen auf S. 64. Die zweite Dopplung kommt auf S. 148 (was für ein spannender Cliffhanger).

[1] Eine Aufgabe des Dokumentars in der Holakratie ist auch die eines Verfahrens-Richters. Sollte es in der Moderation zu Streitfragen rund um den Prozess kommen, würde der Dokumentar eine Prozess-Entscheidung treffen.

[1] Wenn traditionell mit Flipchart gearbeitet wird, müsste überlegt werden, ob der Dokumentar da bei Beschlüssen mitschreibt und das eine Unterstützung für die Moderation ist oder nicht. Ein Kollege von mir wollte partout nicht, dass ich mitschreibe, weil es ihn eher verwirrte, während ich es gut finde, wenn jemand mir die Schreibarbeit abnimmt. Wie sagte meine Oma: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen!“ – diesen Satz muss ich wohl in jeder Publikation mindestens einmal zitieren 😊.

[1] Vgl. die Agenda-Übersicht im Anhang, die auch Protokollvorlage sein kann auf S. 175/76.

[1] Vgl dazu meine Zusammenstellung auf: https://www.soziokratie.org/elemente/software-loesungen/

[1] Vgl. ein Beispiel bei den Checklisten aus S. 175..

[1] Ich erinnere mich an eine Sitzung, als ein Leitungskreis eine Grundsatzentscheidung zu einem Thema treffen wollte für die es vor zwei Jahren schon mal eine Entscheidung gab. Die Dokumentarin sagt im Verlauf der Info-Phase: „Wartet mal, da hatten wir doch schon eine Entscheidung!“ Und konnte schnell in der Excel nachschauen.

[1] Vgl. https://www.sociocracyforall.org/. Sobald du bei SoFa Mitglied bist (für 50$ im Jahr) und mitarbeiten möchtest, bekommst du Zugang zu den jeweiligen Dokumenten und kannst in einer soziokratischen Organsation leicht mitwirken und praktische Erfahrungen sammeln. Sehr zu empfehlen! 

[1] Vgl. https://docs.google.com/. Sie arbeiten v.a. mit Google Drive, Google Docs und der Tabellenkalkulatoin. Man kann zu google stehen wir man will, ich mag die Qualität der Anwendungen und den Gratiszugang. Dafür ignoriere ich die Datenkrake Google.

OKR = moderne Form von Kennzahlen, vgl. z.B. https://bpmo.de/bpm-wiki/objectives-and-key-results-okr/

[1] Vgl. zur Implementierung auch Rüther, Christian: New Work, S 99-106, sowie Barbara Strauch: Soziokratie, 2022, S.121-133.

[1] Hier ist die zweite Dopplung – Cliffhanger aufgelöst. Ein besserer Einstieg ist mir leider nicht eingefallen und wie sagte meine Erdkunde-Lehrer damals: Redundanz fördert das Lernen 😊. Da ich gerade bei Schul-Lehrer-Weisheiten bin, habe ich noch ein Lieblings-Zitat: Mein Physik-Lehrer sagte gerne: „Ein bisschen Schwund ist immer!“ und ich versuche diesen Satz auch noch irgendwo hier unterzubringen, auch wenn ich fast schon am Ende mit meinem Latein bin. Ah, ein Spruch meiner Latein-Lehrerin fällt mir noch ein. Auf die Ausrede, dass wir die Hausaufgaben vergessen hätten, sagte sie: „Stimmt nicht, die Hausaufgaben waren euch nur nicht wichtig genug. Das Taschengeld vergesst ihr ja auch nicht!“. Recht hatte sie und damit ist die Trinität der Lehrerzitate beendet und meine halbe Schulweisheit in eine überlange Fußnote geflossen.

[1] So ein bisschen widerspreche ich mir selbst. Einerseits möchte ich das Buch so gestalten, dass jede Person mit der KonsenT-Moderation starten kann, andererseits weiß ich auch, dass eine externe Begleitung gerade zu Beginn sehr, sehr hilfreich ist. Und so eine externe Begleitung wäre auch meine erste und wichtigste Empfehlung für eine längerfristige Implementierung! Wenn allerdings alle Beteiligten sich bewusst sind, dass sie üben und es als Team-Experiment sehen, die Moderation immer wieder von der Gruppe Rückmeldung einholt, wie sie sich verbessern kann, dann kann es auch ohne externe Experten gelingen, so ich glaube 😊.

[1] Mal eine rhetorische Frage, so es eine ist. Oder mehr eine verzweifelte Frage. Vielleicht gab es in ihrem Leben schon Erfahrungen von gemeinsamer Entscheidung und Augenhöhe. In unserer vierköpfigen Familie gab es offiziell einen Familienrat, der allerdings selten einberufen wurde. Zwei Erwachsene und zwei Kinder. Ich habe mal gefragt, was bei Gleichstand passiert. „Wir Eltern entscheiden!“

[1] Der Großteil der Zutaten deckt sich mit den Grundlagen, die ich in den ersten Kapiteln beschrieben habe. KonsenT, die Unterscheidung von Grundsatz- und Ausführungs-Entscheidungen, das gemeinsame Ziel, die dynamische Steuerung, die Kreis-Domäne. Dazu braucht es von allen Seiten auch eine Offenheit, die Bereitschaft etwas Neues zu lernen und Geduld im Voranschreiten.

[1] Die Führungskraft verliert nicht ihre Entscheidungs-Macht, sie wird nur anders. Die Letztentscheidung liegt nicht mehr allein bei ihr und wenn ein Vorschlag für die FK nicht passt, kann sie immer einen schwerwiegenden Einwand bringen. Es braucht also Argumente und es kann nicht mit hierarchischer Autorität allein mehr entschieden werden. Das ist ein großer Schritt für viele Führungskräfte.

[1] Ich neige stark zu Bindestrichen, hier mal ganz deutlich gekennzeichnet, weil für mich Ver-Antwortung viel mit „Antworten“ zu tun hat. Also antworten, wenn meine Entscheidung bestimmte Konsequenzen bringen, die vielleicht unangenehm waren, sich dem Gegenüber stellen sowie Rede und Antwort geben. Das ist jetzt nur ein Aspekt, aber ein wichtiger!

[1] In einem vertrauten Moment bei einer Schulung sagten mir die Mitarbeiterinnen: „Bei unserer Chefin ist es recht klar, wann wir mit unseren Anliegen zu ihr kommen können. Wenn sie grün trägt, dann hat sie gute Laune und genehmigt eher Sachen, als wenn sie grau trägt.“ Diese kleine Anekdote drückt aus, wo der Fokus in traditionell hierarchischen Organisationen liegt: Bei der Chefin!

[1] Diese Rolle ist wesentlich. Es braucht zumindest intern eine kleine Expertin, die das System verstanden hat, die die Kreis-Sitzung moderieren kann und als Schiedsrichterin bei offenen Fragen eine Entscheidung treffen kann, wenn der Kreis unsicher ist. Normalerweise ist das die Aufgabe der externen Begleitung, die in der Regel jetzt nur die ersten sechs Sitzungen dabei ist. Es braucht einfach Zeit zum Umlernen und Internalisieren des neuen Verfahrens!

[1] Vgl. https://www.soziokratie.org/wg-spiel/ und https://keepthebalance.games/

[1] Vgl. den Ablauf einer Kreis-Sitzung mit nur einem Schulungselement und einer ausgiebigeren Reflexion.

[1] Mir ist es leider schon häufiger passiert, dass ich zu ungeduldig war und quasi als zweite Entscheidung in einem Kennenlern-Workshop die Einführung der KonsenT-Moderation oder der Soziokratie für sechs Monate behandelt habe. In einem Fallbeispiel wussten die Mitarbeitenden vor der Sitzung kaum etwas über die Soziokratie und haben zwar nominell KonsenT gegeben, aber waren eigentlich noch nicht innerlich dazu bereit, vgl. das Praxisbeispiel „Fassaden-KonsenT“ auf S. 36.

[1] Ähnlich wäre auch das Vorgehen bei einer Implementierung der SKM in einer Gesamtorganisation. Dort macht sich der Implementierungskreis mit der Methode vertraut und macht einen Vorschlag, in welchen Kreisen begonnen wird und begleitet dann als Steuerungsgruppe den gesamten Prozess. Vgl. Rüther, Christian: New Work, 2018, S. 99-106.

[1] Vgl. den Exkurs am Ende des Kapitels zur Delegationsmatrix ab S. 161.

[1] Die Notbremse ist zu unterscheiden von einem Notfallplan. Die Notbremse ist die Ermächtigung der Führungskraft, das Experiment zu stoppen oder für eine Zeit auszusetzen, der Notfallplan legt fest, wie der Kreis damit umgeht, wenn er zu keinem KonsenT kommt, vgl. dazu. S. 127-129.

[1] Dazu gehören: KonsenT, die Unterscheidung von Grundsatz- und AusführungsEntscheidungen, das gemeinsame Ziel, die dynamische Steuerung, die Kreis-Domäne. Letztendlich alles aus dem Kapitel „Grundlagen“. Es braucht ein Basis-Verständnis dieser Elemente, wenn eine Umsetzung nachhaltig geschehen soll.

[1] Ich nenne das gerne den „Organisations-TÜV“ oder die „Gesundenuntersuchung“ für ein Team. Also alle wesentlichen Aspekte werden nochmal auf den Prüfstand gestellt und ggf. neu entschieden. Sollte das Team eher „konservativ“ sein oder das eine Überforderung darstellen, können diese Themen erst in der nächsten Phase behandelt werden.

[1] Und zwar in ihrem ersten Buch: Kollegiale Führung, 2016, vgl. die aktuelle Version in Organisationsentwicklung, 2020, S. 56/57. Die Grafik dazu ist auf  https://kollegiale-fuehrung.de/material/ zu finden. Ich habe sie jetzt etwas angepasst und vereinfacht für ein kleines Team.

[1] Vgl. das Kapitel zum Kreis ab S. 59.

[1] Ein lustiger Zwischenschritt könnte noch sein, eine angepasste Version des Delegations-Pokers zu spielen, den Entscheidungs-Poker. Da werden alle Entscheidungen im Team einzeln aufgeschrieben und jedes Teammitglied kann ein Votum dafür abgeben, welche Entscheidungsform in Zukunft gelten sollte. Das wird alles in ein Kartenspiel verpackt und gibt interessante Aufschlüsse für alle. Allerdings hat das jetzt nur wenig mit der KonsenT-Moderation zu tun, aber wozu sind Fußnoten da? Vgl. dazu https://www.soziokratie.org/fundus/entscheidungspoker/

[1] Vgl. Oesterreich, Bernd/Schröder, Claudia: Organisationsentwicklung, 2020, S. 58-61. Für beide ist die Übernahme von Verantwortung ein dialogischer Prozess und sie geben dem die Überschrift: Kontextbrücke. Wieder gibt es eine Grafik dazu im Downloadbereich: https://kollegiale-fuehrung.de/material/

[1] Dabei kann es auch wichtig sein, allgemeine betriebswirtschaftliche oder unternehmensinterne Kenntnisse zu vermitteln, damit die Kreismitglieder auch das Know-How der Führungskräfte haben, soweit das möglich ist.

[1] Vgl. einen umfassenden Einblick dazu: https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2021/08/schulungs-beratungsangebote-skm-s3-holakratie-dach.pdf

[1] Die offiziellen SKM Normen kann man, soweit ich es weiß, derzeit nur vom Soziokratie-Zentrum in den Niederlanden bekommen und sie kosten ca. 50 Euronen, vgl. https://www.sociocratie.nl/contact/ (sie sprechen gut deutsch). Eine andere Quelle könnte „The Sociocracy Group“ Schweiz sein, weil sie noch mit den Niederländern verbunden sind: https://thesociocracygroup.ch/contact/. Barbara Strauch hat viele Normen in ihrem Buch zitiert und näher erklärt, daher ist das eine sehr gute indirekte Quelle der Normen.

[1] Hier gibt es die deutschsprachige aktuelle Version: https://www.xpreneurs.co/hubfs/Lead%20Magnets/Holacracy_Verfassung_v5.0-DE-1.0_Xpreneurs.pdf.pdf

[1] Et voilà: https://patterns-de.sociocracy30.org/pattern-index.html

[1] Diese Spielregeln fassen die wesentlichen Erkenntnisse dieses Buches zusammen und basieren hauptsächlich auf den SKM-Normen, eben angepasst auf ein einzelnes Team.

[1] Vgl. den impliziten Vertrag aus S3 auf S. 26.

[1] Vgl. die Ausführungen zu der Notfallregelung auf S. 127-129.

[1] z.B. https://yopad.eu/.

Am besten dafür die Agenda-Vorlage auf der übernächsten Seite verwenden.

[1] In der Praxis ist für mich die Agenda gleichzeitig die Protokollvorlage. Das ist einfacher und sehr pragmatisch. D.h. auch die Agenda-Themen fürs nächste Mal, die To-Do-Liste, sowie der Themenspeicher sind Teil meiner Agenda.

[1] Normalerweise schreibe ich jetzt zu jedem Punkt etwas auf. Hier ist jetzt nur das Grundgerüst. Die Ausgangslage beschreibe ich ein paar Sätzen. Wenn ein Vorschlag vorliegt, wird er natürlich aufgenommen.

[1] Vgl. dazu die Möglichkeiten im Kap. „Wahl“ ab S. 130.

[1] Ich habe jetzt nicht alle Punkte der Kreisdomäne aufgenommen bzw. verkürzt dargestellt. Es sollte auf eine Seite passen, vgl. umfassender zur Kreisdomäne, S. 63.

[1] Einige Ideen zu diesem Selbstreflexionsbogen stammen von Sonja Maier, Kathrin Schmitz und Stefan Voth, die für das Soziokratiezentrum Deutschland ein Zertifizierungsverfahren in der KonsenT-Moderation entwickelt haben. Dabei ist der Bogen eine Reflexionsanregung, d.h. nicht alle Fragen müssen beantwortet werden, sondern es sind Impulse für das eigene Nachdenken. Natürlich können diese Impulsfragen auch für Feedbacks nach der Moderation benutzt werden.

[1] Vgl. Rüther, Christian: New Work, 1998, S. 67.

[1] Als PPT herunterladbar auf: https://www.soziokratie.org/konsent-moderation/

[1] Die Abfolge orientiert sich anhand der alphabetischen Reihenfolge der Vornamen. Es sind alles ausgewiesene Praktikerinnen in dem Feld, mit sehr viel oder sehr, sehr viel Erfahrung. In dem Blick über den Tellerand gibt es noch zwei weitere Fragebögen von Dennis Wittrock (Holakratie) vgl. S. 285, sowie von Stella Willborn und Mariola Wittek Morao (Soziokratie 3.0) vgl. S. 306.

[1] Vgl. den Überblich zu den Schulungs- und Beratungsangeboten im deutschsprachigen Raum auf https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2021/08/schulungs-beratungsangebote-skm-s3-holakratie-dach.pdf

[1] www.anja-ritter.at

[1] https://keepthebalance.games/

[1] Vgl. https://www.schallhart.com/portrait/

[1] Die vier Prinzipien erkläre ich auf meiner Website: https://www.schallhart.com/4-praktiken-fuer-dialog/

[1] Vgl. die Zentrumseite: https://soziokratiezentrum.org/oesterreich/ und die Danksagung in ihren Buch Soziokratie, S. XI.

[1] Eine englischsprachige Version ist hier zu finden: https://www.sociocracy.info/sociocracy-democracy-kees-boeke/

[1] Vgl. https://keepthebalance.games/

[1] Vgl. https://soziokratiezentrum.org/unserangebot/ausbildungundzertifizierung/soziokratischer-gespraechsleiterin/

[1] Vgl. https://thesociocracygroup.ch/das-team/ 

[1] Das ist die ursprüngliche Phasen-Anordnung der SKM, die ich (Christian Rüther) um eine Vorschlags-Phase vor der Entscheidungs-Phase erweitert habe. Bildformung ist der ursprüngliche Begriff, ich verwende auch Info-Phase, vgl. die Moderationsphasen ab S. 93.

[1] Vgl. https://wohnen.gruenermarkt.at/

[1] Das ist die Phasenaufteilung und Spielanleitung des Soziokratie Zentrums, die sie in ihren Schulungen verwenden, siehe auch: https://soziokratiezentrum.org/produkt/a-b-c-fuer-angehende-skm-gespraechsleiterinnen/

[1] https://www.lebens-wandler.com/

[1] https://wohnprojekt.wien/

[1] https://diewogen.at/

[1] Heinz Feldmann: Praxishandbuch Leben in Gemeinschaft. Partizipativ planen, bauen und wohnen, München: Oekom, 2022 sowie die dazugehörige Website auf: https://www.leben-in-gemeinschaft.com/

[1] https://www.kk-unternehmensentwicklung.at/ueber-uns/wir-ueber-uns/

[1] https://pomali.at/

[1] https://www.markusspitzer.at/ueber-mich/

[1] https://www.auenweide.at/

[1] https://wohnprojekt.wien/

[1] https://soziokratiezentrum.de/berater/peter-richtsteig/

[1] Das kann hier bezogen werden: https://peterrichtsteig.com/echt/

[1] https://soziokratiezentrum.de/berater/sonja-maier/ und

https://www.organisma.org/sonja-maier-mitwirkende/

[1] https://soziokratiezentrum.org/schweiz/

[1] Hier durchweg als Soziokratische Kreisorganisations Methode (SKM) verstanden.

[1] Die vier Basis-Prinzipien der SKM sind: Das KonsenT-Prinzip, das Kreisprinzip, die doppelte Kopplung und die offene Wahl, vgl. vertiefend: Strauch, Barbara: Soziokratie, 2022, S. 49-53.

[1] gründlich, nachdrücklich.

[1] https://soziokratiezentrum.org/unserangebot/ausbildungundzertifizierung/soziokratischer-gespraechsleiterin/

[1] https://soziokratiezentrum.org/events/categories/alle_module/modul-1/

[1] https://soziokratiezentrum.org/wp-content/uploads/2020/12/Fact-Sheet_GL-Diplom_Lernkreis_2021.pdf

[1] Vgl. umfangreiche Infos dazu auf: https://www.sociocracyforall.org/sofa/

[1] Als Englische Version hier zu finden: https://www.sociocracyforall.org/many-voices-one-song/ Die deutsche Übersetzung erscheint entweder noch 2022 oder spätestens 2023.

[1] Vgl. zu den Grundwerten auch Rüther, Christian: Soziokratie, 2017, S. 89-94 und Rüther, Christian: New Work, 2018, S. 20-25. Ich habe den Text jetzt nochmal deutlich überarbeitet, damit es doch nicht zu viel „Altes“ in neuer Form gibt.

Mein Wertebegriff stammt aus der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg. Seiner Ansicht sind Werte oder Bedürfnisse die Lebensenergie des Menschen. Als Worte sind sie Abstrakta wie Sicherheit, Gleichwertigkeit, Autonomie, Lernen und sind Kräfte, die unabhängig von Kultur und Geschichte allen Menschen gleich zu sein scheinen. Werte sind so universell menschlich wie die Gefühle, die in der GFK so etwas wie Messinstrumente für erfüllte oder unerfüllte Werte sind. Angenehme Gefühle zeigen erfüllte Werte an, unangenehme Gefühle sind Rückmeldungen des Körpersystems, dass Werte unerfüllt sind. Vgl. Marshall Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, Junfermann, 2020, sowie https://www.soziokratie.org/fundus/gewaltfreie-kommunikation-gfk/

[297] Artikel 1  des Grundgesetztes der BRD, vgl. https://www.bpb.de/themen/politisches-system/politik-einfach-fuer-alle/236724/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar/

[1] Der Name „Sichtverantwortung“ ist auf meinem Mist gewachsen oder in einem lichten Moment der Inspiration eingefallen. Das Prinzip dahinter ist wahrscheinlich seit Äonen bekannt.

[1] Bei mir fehlt die kontinuierliche Verbesserung. Für mich ist der KonsenT weniger ein Prinzip als ein Mittel für die Umsetzung eines Wertes (Gleichwertigkeit).

[1] Endlich mal eine Grafik, die gut sichtbar ist 😊.

Aus: https://patterns-de.sociocracy30.org/adopt-the-seven-principles.html

In S3 gibt es auch das Muster „Gemeinsame Werte“ vereinbaren – https://patterns-de.sociocracy30.org/agree-on-values.html

[1] Dieser Abschnitt ist recycelt aus meinem Buch „New Work“, 2018, S.299-301.

Der Mensch an sich ist natürlich noch wesentlich differenzierter. Mein bevorzugtes Persönlichkeitsmodell ist das „Innere Team“ von Schulz von Thun,

vgl. https://www.soziokratie.org/fundus/coaching-methoden/das-innere-team/

Die älteren Semester können auch die Anspielung auf Aktenzeichen XY verstehen 😊.

[1] Vgl. Aus http://Vision.haufe.de/blog/en/why-we-cannot-learn-a-damn-thing-from-semco-or-toyota/ und https://de.wikipedia.org/wiki/X-Y-Theorie und Scheller, Torsten: Organisation, 2017, S. 129.

[1] Zitat aus meinem Gedächtnis.

[1] Leicht ergänzt von Scheller, Torsten: Organisation, 2017, S. 127.

[1] Fast wörtlich übernommen aus Scheller, Torsten: Organisation, 2017, S. 127.

[1] Aus dem Film Beyond Democracy, den ich als Video in meinem Archiv habe. Eine etwas geschnittene Version ist hier zu finden, leider ohne die beiden Zitate von Chike: https://www.youtube.com/watch?v=x_sJmfzqT9w, der nur kurz um 8.11-8.29 auftritt.

[1] Aus Gerhard Waldherr: Die ideale Welt, Brandeins, 01/2009, auf

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2009/wirtschaft-neu/die-ideale-welt

(das Kursive sind die Zitate von Disberg, der Rest der Text von Waldherr).

[1] Wieder ein recycelter Text von mir, aus meiner MBA zur Soziokratie, vgl. https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2022/06/soziokratie-skript-bod-17×22-270Seiten.pdf.

[1] Vgl. Kees Boeke: Soziokratie. Demokratie wie sie sein kann auf https://www.sociocracy.info/sociocracy-democracy-kees-boeke/

[1] Aus Kees Boeke: Sociocracy. Democracy as it might be, in Buck, John/ Villines, Sharon: We, 2017, S. 224/225 [Übersetzung von mir].

[1] Vgl. Wikipedia Eintrag „Quäker“ http://de.wikipedia.org/wiki/Quäker

[1] Zitiert aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Qu%C3%A4kerorganisationen zur Überschrift „Gemeindeleitung“

[1] Christa Voigt: Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker). Art der Entscheidungsfindung und Beschlussfassung, in Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden: Konsens, 2004, S. 122-24; vgl. dazu die verschiedenen Formen des KonsenSes im nächsten Kapitel.

[1] Vgl. Sheeran, Michael: Beyond majority rule. Voteless decisions in the Religous Socierty of Friends, USA, 1996, S. 51, übersetzt von mir.

[1] In der SKM ist die „ultima ratio“, dass wenn nach einer zusätzlichen Sitzung innerhalb von 48h immer noch keine Entscheidung getroffen wird, diese dann in den nächsthöheren Kreis delegiert wird. Bei KonsenT-Entscheidungen ohne fixe Kreisstruktur, muss im Vorfeld diese „ultima ratio“ im KonsenT bestimmt werden, vgl. die Frage nach dem Notfallplan auf S. 127-129.

[1] Vgl. Rüther, Christian: Soziokratie, 2017, S. 46-50. Bei dem Kapitel habe ich mir zwei Finger gebrochen, weil ich es ständig überarbeitet habe. Ich hoffe, dass mir eine halbwegs sachliche Beschreibung des KonsenS-Verfahrens gelungen ist. Das war nicht einfach, weil es doch einige Vorurteile in meinem Hirn dazu gab.

[1] Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Konsens

[1] Vgl. das Kap. zum KonsenT ab S. 22.

[1] Aus: Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden: KonsenS, 2004, S. 13.

[1] Jetzt etwas oberflächlich u.a. aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Basisdemokratie

[1] Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden: Konsens, 2004, S. 45+46. Die beiden Kategorien Inhalt und Aktion habe ich zusammengefasst, da sie mir redundant erschienen.

[1] Eine Unterteilung von mir, vgl. Rüther, Christian: Werkzeugkiste, 2019, S. 93/94.

[1] Vgl. Werkstatt: KonsenS, S. 58-61. Wieder eine nicht so leicht lesbare Grafik.

[1] In der KonsenT-Moderation gibt es maximal zwei Meinungs-Runden und eine zeitlich begrenzte Vorschlags-Phase. Da atmet alles einen Hang zur Kürze und Knappheit. Auch weil die Entscheidungen später wieder nachjustiert werden können. Der KonsenS-Fisch an sich gibt keine Zeitangaben, aber divergierendes und konvergierendes Denken dauert länger, wenn es tiefer gehen soll, vgl. S. 101 und Fußnote 159.

[1] Ein historischer Moment 😊. Ich war bei der Entscheidung dabei. Im Soziokratie-Zentrum haben wir damals diskutiert, ob wir für den soziokratischen KonsenT das Wort KonsenS oder KonsenT verwenden wollten. Im Niederländischen gab es schon beide Begriffe und auch im Englischen gab es zumindest das Wort „ consent“, aber noch nicht im deutschsprachigen Raum. Um den soziokratischen KonsenT klar von dem damals etwas schwammigen KonsenS abzugrenzen haben wir uns im KonsenT für den „KonsenT“ entschieden. Der Duden ist etwas langsam und kennt das Wort immer noch nicht (Stand 26.07.2022). Aber „Soziokratie“ ist inzwischen dort vermerkt, immerhin, 2010 war das noch nicht der Fall (beim Schreiben meiner damaligen MBA-Masterarbeit).

[1] Vgl. den Exkurs zum Leichten Einwand ab S. 113. Der leichte Einwand ist letztendlich noch ein Na-Ja, also KonsenT. Die Frage ist nur, wie konkret mit dem leichten Einwand dann weiter verfahren wird.

[1] Vgl. zur Unterscheidung zwischen Abbruch- und Einwands-Veto Rüther, Christian: Werkzeugkiste, 2019, S. 93./94.

Mir und vielen anderen Soziokraten stehen leicht die Haare zu Berge, wenn im Zusammenhang mit der KonsenT-Moderation von Veto gesprochen wird. Veto und KonsenT passen nicht zusammen! In der Umgangssprache ist Veto zudem meist mit dem Abbruch-Veto verknüpft, was es in keiner Soziokratie-Variante gibt.

[1] Vgl. das Kapitel Einwand-Integration ab S. 116.

[1] Überspitzt formuliert ist Basisdemokratie: „Jeder kann über alles mitentscheiden!“ Wenn die Gruppe klein und handlungsfähig ist, dann geht es ja halbwegs, aber wenn die Gruppe größer wird, dann erfordert dieser Zugang viel Zeit und Geduld von den Beteiligten.

[1] Die dynamische Steuerung in der KonsenT-Moderation ermöglicht es leicht, dass unvollkommene Entscheidungen getroffen werden, weil sie jederzeit nachjustiert werden können. Wenn es dieses Basis-Konzept nicht gibt, dann wächst der Anspruch der Gruppe, eine möglichst nachhaltige, langfristig gültige Entscheidung zu treffen. Das sorgt meistens für längere Diskussionen und weniger Toleranzbereitschaft bei der konkreten Lösung. Vgl. das Kapitel zur dynamischen Steuerung ab S. 53.

[1] Meinungsrunden mit klarem Time-Boxing erhöhen enorm die Effizienz. Die Gruppe weiß, dass es zwei Runden gibt, danach kommt die nächste Phase. Wenn „frei“ diskutiert wird, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass diese Phase länger dauert, es sei denn, es gibt ein klares Timeboxing für diese Diskussion.

[1] Vgl. Werkstatt für gewaltfreie Aktion: KonsenS, 2004, S.40-44.

[1] Die KonsenT-Moderation im Unternehmenskontext von Gerard Endenburg, das KonsenS-Verfahren in links-alternativen zivilgesellschaftlichen Gruppierungen.

[1] Ich habe beim Lesen des KonsenS-Handbuches der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion immer wieder innerlich „Danke“ gesagt, dass ich bei der Soziokratie gelandet bin. Für mich besteht bei der etwas weniger regulierten KonsenS-Entscheidungsfindung zu viel Gefahr von langen, unfruchtbaren Diskussionen. Aus unterschiedlichen Gründen. Ich hoffe, dass ich bei der Gegenüberstellung neutral genug war und meine Präferenz diese Beschreibung des KonsenS-Verfahrens nicht zu sehr gefärbt hat.

[1] „Governance-Meetings“ sind das holokratische Äquivalent zu den Kreis-Treffen in der SKM. Die finden auch ca. einmal im Monat statt und behandeln nur Grundsatz-Entscheidungen, Arbeiten an der Struktur der Organisation. Für operative Entscheidungen gibt es in der Holakratie das „tactical-Meeting“, das ich am Ende des Blickes über den Tellerrand in dem Kapitel zu den Arbeitsbesprechungen nochmal näher erläutere, vgl. ab S. 313.

[1] Vgl. Rüther, Christian: Newwork, 2018, S. 161 und 283-287. Allerdings ist der Vergleich dort schon etwas veraltet. In der Holakratie gibt es seit 2021 eine neue Verfassung und S3 hat sich in einigen Aspekten jetzt weiterentwickelt.

Einen Vergleich SKM/Holakratie gibt es von mir auch auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=szTK3yz_3eI.

Aus holakratischer Perspektive von Dennis Wittrock schaut der Vergleich so aus: https://www.xpreneurs.co/holacracy#soziokratie.

 Desweiteren hat Lino Zeddies alles drei in einem Youtube verglichen: https://www.youtube.com/watch?v=MtIUNuWgD5U

(Damit ich nicht immer nur mich selbst zitiere 😊).

[1] Dennis Wittrock, „Altmeister“ und eine der ersten Pioniere der Holakratie, hat den gesamten Holakratie-Text noch einmal 06/22 sowie 09/22 Korrektur gelesen und wichtige Präzisierungen vorgenommen, die mir vorher nicht so klar waren. DANKE.
Inhaltlich vgl. Holakratie Verfassung 5.2.-5.3.4 sowie 5.4. z.B. auf https://www.xpreneurs.co/hubfs/Lead%20Magnets/Holacracy_Verfassung_v5.0-DE-1.0_Xpreneurs.pdf.pdf

[1] Das liegt auch daran, dass Brian Robertson, der Begründer der Holakratie, sich für seine damalige Software Firma John Buck geleistet haben, einen soziokratischen Berater, der diese Kurzfassung entwickelt hatte.

[1] Grundlage dieser Übersicht ist eine Tabelle aus Rüther, Christian: Newwork, 2018, vgl. S. 209.

[1] Vgl. Robertson, Brian: Holacracy, 2016, S. 30-32.

[1] Klingt wahrscheinlich immer noch recht esoterisch.

[1] Aus: Robertson, Brian: Holacracy, 2016, S.32 (Aufzählungsstriche von mir)

[1] Eigentlich braucht es hier nicht mehr beide Ablaufschemata, weil sie denen der SKM fast gleichen. Der Vollständigkeit halber führe ich es dennoch an als redundantes Element, vgl. Fußnote 225 auf S. 148.

[1] Es gibt auf YouTube eine Simulation eines „Governance-Meetings:“

www.youtube.com/watch?v=GoQU9FcE2NI und vgl. Robertson, Brian: Holacracy, 2016, S. 69/70 und Verfassung 5.4.3.

[345] Vgl. Roberson, Brian: Holacracy, 2016, S. 67-74 und Verfassung 5.4.5.

[1] Ich habe wenig praktische Erfahrung in der Holakratie, daher kratzt diese Beschreibung sicherlich nur an der Oberfläche. Meine Sichtweise basiert auf den Regeln der Verfassung, Rückmeldungen von Holakratie-Altmeister Dennis Wittrock sowie diesen Artikel von Brian Robertson: https://blog.holacracy.org/an-impersonal-process-b618fc93b988.
Dennis Wittrock hat seinen Fragebogen sehr ausführlich beantwortet, so dass dort viel mehr das Besondere der holakratischen Prozessmoderation durchklingt, als in diesem kleinen Absatz, vgl. den Fragebogen von Dennis Wittrock ab S. 285.

[1] Aus: https://blog.holacracy.org/an-impersonal-process-b618fc93b988 (Übersetzung von mir und Korrektur von Dennis Wittrock).

[1] In der Holakratie gibt es den Anspruch „soul“ und „role“ zu trennen. Bei den Meetings sitzen dann Rollenträger, die aus ihrer spezifischen Rolle heraus sprechen sollen. Das gesamte Modell ist eher auf die äußeren und sichtbaren Aspekte der Organisation ausgerichtet (vgl. den Anhang zu Wilber).

[1] Vgl. auch den Fragebogen von Dennis Wittrock, der genauer auf dieses Verfahren eingeht, vgl. S. 285ff.

Die Ausführungen von Dennis sind wirklich sehr zu empfehlen, weil sie von einem Experten kommen und einige Kritikpunkte von mir schon aufgreifen. 

[1] Wörtlich übernommen von den Governance-Moderationskärtchen der Xpreneurs aus: https://www.xpreneurs.co/hubfs/Lead%20Magnets/Governance%20Moderationskarte%20v5_Xpreneurs.pdf. Schaut euch diese Moderationskärtchen an, da steht viel mehr drin. Ich habe es jetzt auf anderthalb Seiten etwas verkürzt, um etwas grob diesen Ablauf zu dokumentieren.

[1] Ich finde die Fragen und das Vorgehen aus dem Praxisbeispiel sehr charmant. Sie helfen gerade bei Neulingen sich innerlich bewusst zu werden, warum sie einen Einwand äußert und ob er in den größeren Kontext passt. Gleichzeitig bleibt es ganz allein in der Verantwortung des Einwand-Gebers, ob der Einwand schwerwiegend bleibt oder nicht.

[1] Mehr über ihn auf https://denniswittrock.com/  

[1] Hier zu finden: https://community.holacracy.org/

[1] Die Holakratie-Verfassung ist hier zu finden:

https://www.xpreneurs.co/hubfs/Lead%20Magnets/Holacracy_Verfassung_v5.0-DE-1.0_Xpreneurs.pdf.pdf

[1] Das entspricht in der SKM den Kreis-Treffen mit ihren Grundsatz- und Rahmenentscheidungen. Zu den Arbeitsbesprechungen vgl. Kap zur Meetingkultur ab S. 213, wo auch das Tactical Meeting näher beschrieben wird.

[1] Die Governance-Moderationskarten gibt es hier:

https://www.xpreneurs.co/hubfs/Lead%20Magnets/Governance%20Moderationskarte%20v5_Xpreneurs.pdf 

[357] Der gesamte Abschnitt Bernhard Bockelbrink 07+09/22 nochmal korrigiert, nachdem er schon bei der Ausgangsversion tatkräftig mitgewirkt hatte. Auch Stella Willborn hat den Artikel fachlich gefeedbackt, DANKE!
Die gesamte S3-Weisheit findet sich in der Übersicht der verschiedenen Muster: https://patterns-de.sociocracy30.org/pattern-index.html

[1] Diesmal konnte ich leider nicht direkt von mir abschreiben, sondern habe es aus den Pattern und den Workshopunterlagen von drei Seminaren zu S3 zusammengetragen.

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/co-create-proposals.html

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/consent-decision-making.html

[1] Quelle dafür scheint mir John Buck zu sein, ein SKM-Dino-Berater, von dem Brian Robertson auch gelernt hat.

[1] Vgl. weiter unten: https://patterns-de.sociocracy30.org/objection.html

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/resolve-objections.html

[1] Vgl. als jetzt überarbeitete Textgrundlage: Rüther, Christian: New Work, 2018, S. 141/42

[1] Definition aus: http://patterns-de.sociocracy30.org/glossary.html

[1] Davon abzugrenzen sind private Themen zwischen Mitarbeitern oder Themen, die außer­halb des Kontextes der Organisation liegen.

[1] Die Fragen habe ich etwas angereichert, vgl. das Original auf:

https://patterns-de.sociocracy30.org/describe-organizational-drivers.html

[1] Aus: https://patterns-de.sociocracy30.org/describe-organizational-drivers.html

Ich habe das Wording etwas angepasst. Statt im zweiten Schritt „Effekt“ und im vierten Schritt „Konsequenzen“ habe ich beides „Konsequenzen“ genannt.

[1] Vgl.: https://sociocracy30.org/_res/posters/S3-Intro-Course-Posters-de.pdf , S.15-17.

[1] Vgl. den Umgang mit Spannungen auf S. 57/58.

[1] Schöner hier: http://illustrations.sociocracy30.org/img/de/driver-domain/tension-driver-response.png Die Antwort ist natürlich nicht statisch, sondern der jeweilige nächste Schritt.

[1] Vgl. zwei  Artikel von James Priest zum Unterschied von Treiber und Vision sowie Treiber und Mission: auf https://community.sociocracy30.org/posts/drivers-but-what-about-vision und https://community.sociocracy30.org/posts/distinguishing-between-driver-and-mission

[1] Direkt übernommen aus: https://patterns-de.sociocracy30.org/governance-meeting.html

Das ist vielleicht die erste Trippelung im Buch, da ich diesen Ablauf schon beim Ablauf einer Kreissitzung ab S. 77 sowie bei der Kurzbeschreibung der Holakratie ab S. 274 beschrieben habe und sie alle sich nicht sonderlich unterscheiden. Irgendwie hätte mir was gefehlt, wenn ich diesen Ablauf hier nicht wieder notiert hätte, so lässt sich das Kapitel S3 eigenständig lesen ohne hin und her zu blättern. Die einzige Besonderheit ist, dass die Evaluation ein Extra-Punkt vor der Abschluss-Runde ist. In der SKM ist sie Teil der Abschluss-Runde.

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/prepare-for-meetings.html

[375] Letztendlich tue ich diesem Ablauf Gewalt an, wenn ich versuche, ihn in mein Phasenmodell einzuordnen. Es ist ein eigener Ablauf und kann als Inspiration dienen, sich eigene Abläufe zu basteln. Was wirkt, wirkt.
Nähere Infos zum Ablauf gibt es in den Folien 24-27 auf: https://sociocracy30.org/_res/posters/S3-Intro-Course-Posters-de.pdf
Ein wichtiger Hinweis noch: Diese Muster und Abläufe sind keine bürokratische Pflicht-Abläufe, sondern erprobte Praxiserfahrungen, die vom jeweiligen Anwender auch konkret angepasst werden können. Es gibt sogar das Muster „Muster an einen Kontext anpassen“, das genau dazu nochmal ermutigt: https://patterns-de.sociocracy30.org/adapt-patterns-to-context.html

[1] In der Sprache von S3 heißt es „Gestalter“. Zuerst habe ich das gar nicht verstanden, aber durch Praxis in drei S3-Workshops ist es klarer geworden.

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/proposal-forming.html

[1] Ohne Treiber geht gar nichts in S3.

[379] vgl. Folie 24 auf https://sociocracy30.org/_res/posters/S3-Intro-Course-Posters-de.pdf
Wenn der Treiber klar ist und kurz vorher von der gesamten Gruppe einen KonsenT bekommen hat, dann kann dieser Schritt auch übersprungen werden.

[380] So habe ich es in den zwei Workshops erlebt, die ich besucht habe. Dabei hätte ich persönlich diese beiden Frage-Arten in zwei verschiedene Phasen eingeteilt, so wie es in dem Ablauf eher sichtbar ist. Es sind unterschiedliche Fokusse.

[1] In diesem Verfahren wird auf Meinungs-Runden verzichtet. Damit fehlt für mich ein wesentliches Element der Soziokratie bzw. ich merke, wie gern ich diese Runden haben.

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/co-create-proposals.html

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/consent-decision-making.html 

[1] Meine eigene Erfahrung mit S3 basiert auf drei Workshops mit den Begründern. Ich persönlich sehe in der SKM die Rolle des Moderators als „König“ der Kreis-Sitzung. Das ist mein persönlicher Zugang und andere Kollegen sehen die Rolle der Moderatorin eher als Prozess-Begleiterin. Auch da gibt es innerhalb der SKM Unterschiede. Vielleicht ist diese Differenz auch nicht so groß, wie ich sie hier jetzt beschreibe, also zwischen Leitung der Kreis-Sitzung und Prozess-Begleitung.

[385] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/objection.html
Soweit ich es verstanden habe, ist das Teil-Muster „Einwände qualifizieren“ optional, d.h. es kann auch weggelassen werden. Dann wäre automatisch jeder Einwand ein zulässiger Einwand.

[1] In diesem Verfahren kann es sein, dass es zu einem möglichen Einwand einen weiteren möglichen Einwand gibt, der wiederum einen möglichen Einwand bekommt. So wird jedes Mal ein neue Einwand-Validierungs-Ebene betreten. 

[1] Hier ist mehr zu Tealfox und ihrem Ansatz zu finden: www.tealfox.io

[1] Im Original heisst es „good enough for now“ und „safe enough to try“

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/artful-participation.html

Frage dich: “Ist mein Verhalten der beste Beitrag, den ich zu dieser Zusammenarbeit im Moment leisten kann?” Kunstvolle Teilnahme kann im Einzelfall bedeuten, andere zu unterbrechen, Einwände zu erheben oder Vereinbarungen zu brechen.

[1] Hier zu finden: https://sociocracy30.org/resources/#se-posters

[1] Vgl. jetzt v.a. zu S3:  https://academy.sociocracy30.org/

Eine Übersicht zu den Soziokratie-/Holakratie-/S3-Schulungsangeboten gibt es hier: https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2021/08/schulungs-beratungsangebote-skm-s3-holakratie-dach.pdf

[1] Vgl. https://patterns-de.sociocracy30.org/pattern-index.html

[1] Vgl. Lencioni, Patrick: Tod durch Meeting. Eine Leadership-Fabel zur Verbesserung ihrer Besprechungskultur, Wiley, 2009.

[1] Vermutlich hat sich auch Brian Robertson bei seiner Holakratie von Lencioni inspirieren lassen. In frühen Publikationen zur Holakratie gibt es eine ähnliche Aufteilung, wobei nach und nach das Daily-Stand-Up sowie das Strategie-Meeting (Quartalsklausur) weggefallen ist. Ich habe die Übersicht etwas adaptiert und angepasst.

[1] In Anlehnung an die Holakratie, weil sie da etwas differenzierter in den Meetingformaten ist.

[1] Wörtlich übernommen aus:
https://patterns-de.sociocracy30.org/daily-standup.html.
Natürlich gibt es andere Definitionen und Abläufe, aber da sich dieses Buch auf die Soziokratie bezieht und mir die Klarheit der S3-Muster taugen, folge ich diesem Ansatz.

[1] Vive la Recycling – der Text stammt zu 99% aus meinem Buch „New Work“, 2018, S. 214-17 und wurde nochmal von Dennis Wittrock korrigiert (DANKE).

[1] Aus: Robertson, Brian: Holacracy, 2016, S.89/90 (sehr viel direkt zitiert, einiges von mir ergänzt), vgl. ein Video eines Tactical-Meetings: https://medium.com/@rubzie/why-the-holacracy-meeting-process-makes-you-wonder-how-other-companies-don-t-implode-484aee31f69d

[1] Z.B. Glasfrog, Holaspirit oder ähnliche Angebote, vgl. https://www.soziokratie.org/elemente/software-loesungen/

[400] Aus: www.fastcompany.com/3044352/the-secrets-of-holacracy , übersetzt von mir.

[401] Für das Tactical-Meeting gibt es Moderationskarten, die bei der Durchführung sehr helfen. Downloads hier möglich: https://www.xpreneurs.co/hubfs/Lead%20Magnets/Tactical%20Moderationskarte%20v5_Xpreneurs.pdf

[402] Aus: Robertson, Brian: Holacracy, 2016, S. 97/98 (eine Mischung aus der Original- und meiner Übersetzung).

[403] Detlev Lohmann: „… und mittags geh ich heim. Die völlig andere Art, ein Unternehmen zum Erfolg zu führen“, Linde, 2012, Kap. 5, S. 97-116, vgl. auch https://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2019/10/allsafe1.2.pdf 

[404] Vertiefend zu Semler vgl. https://www.soziokratie.org/fundus/fallbeispiel-semco/ und zu Open-Space https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space

[405] Ironisch hieß es bei einem Kunden von mir: „Keine Stunde ohne Runde.“ Diesen Kunden habe ich schon mal in einer anderen Fußnote zitiert. Ich erübrige mir jetzt das Suchen nach der Nummer. Doch, hab sie gefunden, vgl. Fußnote Nr. 140 auf S. 80. 

[406] Wieder eine Vielfalt von Bildern, die nicht unbedingt zueinander passen: Fluss, Pilgerweg, Speise. Am Ende des Schreibprozesses verlassen den etwas müden Wanderer die Kräfte oder der Fokus. Das Ziel ist nah und ich gehe leicht erschöpft mit dem Blick aufs Ziel die letzten Meter. Das Schlusswort ist wirklich der letzte geschriebene Text für dieses Büchlein und sollte ein runder Abschluss werden. Wahrscheinlich ruckelt es mehr als das